Das Problem 

 

 

 

Kein Problem

ohne Referenz.

 

Ohne Bezug kann kein „Problem“ (über)leben.

 

 

 

 

Denk-Verengungen

 

 

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

Albert Einstein 

Probleme sind in Sackgasse

gefahrene Denk-Konstrukte.

 

Da wir selbst es sind, die wir uns diese Denk-Verengungen schaffen, können auch nur wir selbst sie wieder lösen. Allerdings nicht mit dem gleichen Denk-Verfahren, mit dem wir das Problem konstruiert haben, denn hier rennen wir immer nur im Kreis. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz.

 

Wir müssen, wollen wir das Problem (auf)lösen, die Ebene, auf der wir uns im Kreis drehen verlassen und eine etwas höhere Ebene wählen. Der Ebenenwechsel... bringt die Lösung.

 

Die höhere Ebene ist

immer auch eine weisere. 

 

Auf der Horizontalen konstruieren wir uns die Probleme, die wir durch Aufwärts-"Bewegung" in der Vertikalen lösen.

 

 

 

 

Monetäre Probleme 

 

 

Probleme. . . sind keine

Frage des Einkommens.

 

Ob HarTzviEr oder etliche Milliarden..., 

macht bezüglich des Phänomens "Problem" keinen Unterschied.

 

Die Medien berichteten von einem 74-Jährigen Unternehmer, der sich aus Gründen der „...durch die Finanzkrise verursachte wirt-schaftliche Notlage seiner Firmen und die damit verbundenen Un-sicherheiten...“ vor den Zug geworfen habe. Im Jahr 2006 wurde dieser Mann auf Platz 3 der reichsten Deutschen gelistet. 

 

Der Verstand ist eine Problem-Produktionsmaschine. 

Der HarTzviErler hat seine Probleme,

der Mehrfach-Milliardär... hat andere.

 

Das Prinzip "Problem" 

bleibt immer das selbe.

 

Nur auf einer niederen Warte ist ein Labyrinth ein „Problem“, auf einer etwas höheren (manchmal genügt bereits eine Leiter ;-) ist der Ausweg, ist die Lösung offen sichtlich.

 

Probleme stehen nicht in Relation zur Höhe unseres Einkommens, sondern in Relation zur Ebene unseres Sehvermögens.

 

Je höher die Ebene, von der aus wir die Dinge betrachten, desto kleiner das Problem. Und wenn wir noch etwas tiefer schauen, stellen wir fest: Es gibt gar kein Problem.

 

 

 

 

 

Kein Problem

 

 

Alles Leben ist Problemlösen.  

 

...glaubt Karl Popper

 

Erste Vorausetzung, lieber Karl:

Du mußt den Glauben haben,

daß das „Leben ein Problem“ ist. 

 

Ist es aber nicht. Zum Beweis: Du kannst problemlos leben.

 

 

Ein Mann hatte 7 Söhne.

Diese jammerten ständig rum: Es gäbe so viele Probleme. Der eine lamentierte mehr als der andere.

Eines Tages gab der Vater seinen Jungs ein Bündel Stäbe. Sie waren fest zusammengeschnürt.

Der Vater reichte seinem Ältesten das Bündel und sagt zu allen: "Derjenige von euch, der dieses Bündel bricht, bekommt hundert Taler."

Einer nach dem anderen strengte alle seine Kräfte an, und jeder sagte nach langem vergeblichem Bemühen: "Das ist nicht möglich."

Bis... der Jüngste an der Reihe war. Der schaute sich das Bündel von allein Seiten an, löste schließlich die Schleife, die Stäbe fielen auseinander... Dann fing er an, einen Stab nach dem anderen zu zerbrechen. Man konnte sehen, wie leicht es war.

Der Vater freute sich über die Intelligenz seines Sohnes, ging an die Lade und reichte seinem Sohn die versprochene Belohnung.  

 

Probleme sind Miss-

brauch der Phantasie.

 

Denn...

 

In Wirklichkeit...

gibt es gar kein Problem. 

 

Es ist vielmehr eine Frage der Perspektive.

 

Habe ich eine kriegerische, eine streitbare Einstellung, ist das Leben für mich ein immerwährender Kampf, „man kann niemandem vertrauen!“

 

Habe ich eine liebende Einstellung, sieht das Leben plötzlich ganz anders aus. Ich bin voller Vertrauen in die Existenz und kann den Menschen offen begegnen.

 

Habe ich eine spielerische Einstellung zum Leben, gibt es ebenfalls kein „Probleme“, allenfalls einige Herausforderungen, die auf spielerische, auf eine leichte Weise genommen werden. 

 

Probleme gibt es nur, wenn ich den Marotten des Verstandes zum Opfer falle. Dann konstruiere ich mir unnötigerweise eine Intelligenzblockade. Denn...

 

Problem-Denken

verhindert Lösungs-Denken.

 

 

 

Mit dem Reden über Probleme,

geben wir diesen erst die Energie.

 

Mit dem Beschäftigen um Lösungen aber, bekommen statt dessen die Lösungen die kreative Energie.

 

 

 

 

 

Wer ein Problem von oben betrachtet,

kann es in seinem Kern erkennen.

 

–  Nirmalo 

 

 

 

  

 

 

Im Jammertal 

 

  

Der Mensch ist eine in der Knechtschaft seiner Organe lebende Intelligenz.“ 

...klagt Aldous Huxley

 

Ja, lieber Aldous, das ist wohl so.  

Die Katholiken sprechen in dem Zusammenhang vom "Jammertal".

 

Das liegt daran, daß wir vergessen haben, daß wir die Entscheidung für diese "Knechtschaft" maßgeblich forciert haben. Das Gedächtnis ist halt bloß eine temporäre und unzuverlässige Erscheinung :-) 

 

Genießen wir die Gefangenschaft in unserem Organismus, solange sie uns als solche erscheint.

 

Und, natürlich,

genießen wir auch die Intelligenz! 

...die uns jederzeit umgibt, wie die Luft zum Atmen.