Einordnung

 

  

Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte,

solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.

 

Albert Einstein –

 

Danke, Albert, daß du hier mal die Aufmerksamkeit auf einen der wesentlichen Aspekte des Lebens legst, nämlich auf das Glück der Menschen und deren Möglichkeit, in Würde zu leben. Dazu gehören existenziell die Erfüllung der Grundbedürfnisse, sowie die dazu nötige ausreichende und gesunde Nahrung.

 

Dabei relativierst du gleichzeitig den Aspekt, in dessen Aura du selbst mit Freude deine Fähigkeiten entfaltest, die Wissenschaft.

 

Wir sollten mal die verschiedenen Bereiche des gesellschaftlichen Lebens in verschieden qualifizierende Aspekte unterteilen, nämlich in...

  1. Wesentliches

  2. Unterstützendes

  3. Unwesentliches

  4. Schädliches

 

Das macht  auf einen Blick  schon einiges deutlich: 

 

Wissenschaft gehört nicht

zu den wesentlichen Aspekten.

Sie hat lediglich unterstützende Funktion.

 

Innerhalb dieser Funktion enthält wiederum auch sie...

  • wesentliche

  • unwesentliche

  • schädliche

...Aspekte.

 

 

 

 

Politische Veränderung  

  

  

Der Jammer mit den Weltverbesserern ist, daß sie nicht bei sich selber anfangen. 

...mokiert  Mark Twain

Das klingt ja ganz nett, lieber Mark,

aber mit deinem Gejammer setzt du Unmögliches voraus, nämlich daß sich jemand selbst „verbessern“ könnte.

 

Und du gehörtest sicherlich zu den ersten, die sich gegen eine ähnlich formulierte Aufforderung vehement verwahren würden :-)

 

Aber eine Ordnungsstruktur denken & umsetzen, die das Wohl der ganzen Gemeinschaft berücksichtigt und eine friedensstiftende Balance zum Ziel hat, ist sinnvoll und prinzipiell möglich.

 

Die Einschränkung „prinzipiell“ deswegen, weil wir es auch wirklich wollen müssen, weil es intelligente Leute sein müssen, die (von uns delegiert) eine solche Ordnung ausarbeiten oder zielführend ändern können.

 

Das setzt Weisheit, Willen und Mut voraus.

 

An Ermangelung einer dieser Voraussetzungen könnte allerdings eine Rahmen-Veränderung bereits  scheitern.

 

An dieser Stelle werden die Fähigkeiten... Vorstellungsvermögen und Zuversicht von Nutzen sein.

 

 

Zuversicht

 

 

 

 

Konzertierte Aktion  

 

  

Neulich hörte ich eine Politikerin, die ganz begeistert vom...

 

Ringen um den besten Kompromiß“  

 

...sprach. Was bedeutet das? Das bestmögliche Ergebnis hatte man wohl längst aus den Augen verloren, das interessierte schon längst nicht mehr.

 

Wie aber soll ein gutes Ergebnis den Saal verlassen,

wenn man ein solches nicht mal für möglich hält ! ?

 

Für die o.g. Aussage könnte es eine der folgenden Ursachen geben:

  • Lobby-Einfluß

  • Jemand verweigert sich

  • Es fehlt die nötige Intelligenz

  • Irgendwer verfolgt eigene Interessen

  • Es fehlt die gute Absicht einiger Beteiligten

  • Man hält sich oder andere Beteiligten für nicht lauter

  • Es fehlt grundsätzlich die Bereitschaft zu konstruktiver Arbeit

  • Irgendwer verfolgt irgendwelche Gruppen- oder Partei-Interessen

 

Da lobe ich mir doch diese beiden Sätze, die man dem Spanischen Philosophen  Miguel de Unamuno  zuschreibt:

 

    "Nur indem man das Unerreichbare anstrebt, gelingt das 

    Erreichbare. Nur mit dem Unmöglichen als Ziel, gelingt 

    das Mögliche." 

 

Der Begriff „Ringen“ (Eingangszitat) klingt im Zusammenhang ein bißchen schräg: Als sportlicher Wettbewerb oder im Streit zweier Egos um ein Objekt der Begierde, macht das „Ringen“ noch Sinn.

 

Wenn aber keine Ego-Interessen vorhanden sind, also alle „an einem Strang“ und "in eine Richtung“ ziehen, ist eher das Bild von der Akkumulation und nicht das des Auseinanderreißens von Kräften sinnvoll.

 

In der politischen Ideenlandschaft wird die Ansammlung und Konzentration von Intelligenz, Organisationsfähigkeit, Kreativität, Koordinationsfähigkeit, Fachwissen, Kommunikationsfähigkeit, Team-Geist und anderes gebraucht.

 

Was nicht gebraucht wird, sind (Interessens-)Kämpfe, Ego-Spiele, destruktive Reibung aller Art, Konkurrenzdenken.

 

Leute dieser Gehaltsklasse (Parlamentarier) sollten in der Lage sein, erstens ein gutes Ergebnis und zweitens dieses einstimmig zu erreichen.

 

Der Gute Wille, das gemeinsame Interesse (am Gemeinwohl) und eine durchschnittliche Intelligenz sind hier vorausgesetzt.

 

Sie sollten auch gerne noch besser bezahlt werden, wenn damit gewährleistet wird, daß sie das Ego (Privatinteressen) hintanstellen und gute Arbeit im Sinne ihrer Aufgabe leisten.

 

 

 

  

Eignungskriterien ...für Parlamentarier 


     

     Die

     Politik

     ist das Paradies

     zungenfertiger Schwätzer.

 

       ...sagt George Bernard Shaw -

 

Ja, George Bernard, das ist heute immer noch so. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

   Warum eigentlich nicht?

Weil noch niemand bereit ist, das Wahlsystem zu ändern.

   Warum das Wahlsystem ändern?

Damit die "richtigen" Leute in die Parlamente kommen!

   Und wer sind die richtigen Leute?

Leute mit den richtigen, heißt lauteren Absichten und den erforderlichen Fähigkeiten.

   Was was für welche sind das, die da gebraucht werden?

 

01. Das Gemeinwohl ist das einzige Ziel seines politischen Handelns

02. Bereitschaft zur Wahrhaftigkeit (gegenüber Jedermann)

03. Kooperationsfähigkeit

04. Achtung vor sich selbst (impliziert die Achtung vor Anderen)

05. Permanente Offenheit für Intelligenz

06. Engagement und Leistungswillen

07. Befähigung zur Annahme von Verantwortung  (jenseits von 

          Eigeninteresse) 

08. Fähigkeit zur kreativen Organisation von Kompetenz

09. Geistige Autonomie (Kapazität für verantwortungs-bewußtes                        Entscheiden  aufgrund eigener Weisheit)

10. Ausreichende Abstandswahrung zur eigenen Emotionalität 

11. Zuversicht, Entschlossenheit und... Stehvermögen (um

         z.B. auch Stürme von Anwürfen standhalten zu können) 

  

Wer diese Kriterien erfüllt, belegt so... 

die erforderliche Parlaments-Reife. 

 

Die Auswahl-Gremien können sich anfangs aus Inhabern mittel-ständischer Unternehmen (die ihren Betrieb mindestens fünf Jahre lang erfolgreich geleitet haben) zusammensetzen.

 

Das ist aber noch nichts Großartiges !

 

Damit wird noch nicht zu viel verlangt, denn die Erfüllung der ersten 7 Punkte werden  (als selbstverständliche Forderung!) schon an jeden Azubi gestellt, der sich um eine Stelle bewirbt: 

 

1. Alle Tätigkeit im Sinne des Betriebes

2. Ehrlichkeit

3. Kooperationsfähigkeit

4. Achtung gegenüber den Kollegen und der Leitung

5. Intelligentes Arbeiten im Sinne und zum Wohl der Firma

6. Engagement & Leistungswillen

7. Verantwortungsbereitschaft

  

Aber bei vielen unserer Abgeordneten genügt uns immer noch die „zungenfertige Geschwätzigkeit“, wie du es ein bißchen frech formulierst, lieber George Bernard, es genügen uns aber scheinbar auch Ego-Interesse, Lobby-Hörigkeit, Geltungssucht, Macht-Interesse und andere Infantilitäten.

 

Kein Wunder, kann sich doch jeder, hat er nur das erforderliche Alter, aufstellen lassen. Völlig egal, wie seine Qualifizierungen sind, wie seine Charakterzüge aussehen und welche Interessen er in Wahrheit – verfolgt.

 

Wir vertragen es offenbar nicht, Leute im Parlament zu sehen, die möglicherweise intelligenter sind, als wir selbst ;-)

 

Also, lieber George Bernard, ist es wie es ist, und wir können weiter munter an ihnen herum meckern oder, besser noch, wir gehen in Veranstaltungen, in denen zungenfertige Schwätzer* für uns und zu unserer Unterhaltung an ihnen herum meckern, während wir uns unser Bier schmecken lassen. 

*) Kabarettisten

 

PS:

Wer von all denen, die hier lesen (und gerne in einem Parlament die Verantwortung eines Abgeordneten übernehmen möchten), sieht sich denn bereit und in der Lage, die sieben genannten Basisanforderungen zu erfüllen? Wer würde denn wenigstens ein Kriterium erfüllen können oder wollen?

 

Wer kennt jemanden, der vielleicht...    

 

 

 

 

Gemeinwohldenken

z

 

Es gibt keinen Menschen, der nicht die Freiheit liebte; aber der Gerechte fordert sie für alle, der Ungerechte nur für sich allein.“

 

Ludwig Börne

  

Ludwig unterscheidet hier die Reife der Gerechten und der Ungerechten voneinander; die alten Asiaten unterschieden die Edlen von den Gemeinen.

 

Auf beiden Kontinenten weist man damit auf die Geistige Reife der Menschen und zumindest schon mal auf zwei verschiedene Ebenen ihres Ausdrucks hin.

 

Der Eine gibt sich bereits zufrieden, wenn Freiheit & Wohlstand für ihn und seinen engsten Kreis gegeben sind, der Andere interessiert sich auch noch... für das Gemeinwohl.

 

Letzterem ist es nicht einerlei, wie es anderen geht. Buddha soll an der Himmels-Pforte auf die Frage, warum er denn nicht eintreten wolle, geantwortet haben:

 

Wie kann ich in das Paradies eintreten,

solange noch ein Mensch unglücklich ist?“

 

So drückt sich eine hohe (6) geistige Reife aus; im rein egoistischen Bestreben, die unterste (1).

 

 

Der edle Geist

 

 

 

 

Das Beste beabsichtigen   

z

  

Jeder möchte die Welt verbessern und könnte es auch - wenn er nur bei sich selber anfangen würde.

...mault Karl Heinrich Waggerl

 

Wer will denn schon „die Welt“ verbessern? Das wäre ein bißchen viel. Außerdem ist sie ist ok, wie sie ist.

 

Aber die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen modifizieren, modernisieren, optimieren, upgraden, kurz das, was wir Politik“ oder „politisch handeln“ nennen, das können wir sehr wohl – wenn wir es denn wollen.

 

Du forderst, Karl Heinrich, daß wir uns zuvor selber verbessern sollen? Das ist nicht möglich. Das müßtest du aber eigentlich wissen: Niemand kann sich verbessern. Wir sind, wie wir sind.

 

Deshalb bedarf es ja der Rahmenbedingungen.

 

Aber diese dürfen, können und sollten wir verändern. Und jeder der mag, kann sich und seine Intelligenz dazu einbringen, denn sie sind kein unumstößliches Naturgesetz!

 

Das Gemeinwohl, die größtmögliche Freiheit des Individuums und die Menschenwürde sollten allen Beteiligten die Richtschnur bilden.

 

"Der Staat (ist) `Sachwalter der Allgemeinheit´, Grundmotivation all seines Handelns darf nur das Gemeinwohl und das öffentliche Interesse sein."

 

– Prof. Dr. Wolfram Höfling, Verfassungsrechtler, in: Sachs/GG, Art. 1 Rn.95

 

Partei-Interesse ist übrigens

eine Form von Privat-Interesse. 

 

  

 

Mögen

wir das jeweils Beste

für das Gemeinwohl anstreben

und dann sehen..., was daraus möglich ist.