Volksvertretung

 

 

Wir brauchen Politiker, denen weder das Internet, noch die z.B. daten-sammelnden Geheimdienstaktivitäten, noch das Geldsystem, noch das Bildungssystem, noch die Ghettoisierung von Bevölkerungsgruppen wie Alte, Behinderte, Kinder, etc., noch der Stand der Infrastruktur (incl. Breitband), noch andere Realitäten, wie dubiose Geheimdienstpraktiken, die Gefahren der Waffen-, der Atom- und der Chemie-Industrie „Neuland“ sind.

 

Wir brauchen Politiker, die die Fähigkeit besitzen, in kürzester Zeit die erforderliche Kompetenz zu organisieren.

 

Wie machen wir das möglich? In dem wir das Wahlsystem so modifizieren und dahin gehend justieren, daß das Erforderliche möglich wird!

 

Frage: Sind wir dazu bereit?

 

Wer ist bereit, vom möglichen Wunsch, sich in ein Parlament wählen zu lassen, aufgrund mangelnder Qualifikation (oder „mangelnder Intelligenz“) Abstand zu nehmen, damit die richtigen Leute die anstehenden Probleme ohne unnötige Reibungsverluste anpacken können?

 

So lange unser Wahlsystem das selbe bleibt,

ist eine qualitative Veränderung nicht möglich. 

 

 

Erst  unsere Bereitschaft  schafft die Möglichkeit zu Besserem.

 

 

 

 

Geistige Reife 

 

 

Wem wird der folgende Satz zugeschrieben ?

 

Der Edle bewegt sich stets so, daß sein Auftreten zu jeder Zeit als allgemeines Beispiel gelten kann; er benimmt sich so, daß sein Verhalten jederzeit als allgemeines Gesetz dienen kann; und er spricht so, daß sein Wort zu jeder Zeit als allgemeine Norm gelten kann. 

 

A – Konfuzius

B – Voltaire

C – Kant

D – Aristoteles

 

 

Geistige Reife

 

 

 

 

Einstellungssache

 

 

"No one pretends that democracy is perfect or all-wise. Indeed, it has been said that democracy is the worst form of government – except all those other forms that have been tried from time to time."

 

– Winston Churchill, Rede vor dem Unterhaus am 11. November 1947

 

"...daß die Demokratie die schlechteste Form von Regierung ist – ausgenommen all jene anderen Formen, die von Zeit zu Zeit versucht wurden."

Winston Churchill

 

Es ist verständlich, daß nach monarchischen und diktatorischen Formen von Regierung... irgendwann nach einer neuen Staats- und Regierungsform Ausschau hielt. Man hatte die Erfahrung gemacht, daß selbst reformfreudige, also als hoffnungsvoll erscheinende junge Männer sich in kurzer Zeit zu Despoten wanden konnten.

 

Nun suchte man nach einer Form, die genau das ausschließen sollte, eine demokratische Form. Die Menge sollte die Macht haben, diese sollte aber geteilt und kontrolliert werden: 

  • Wahl der Abgeordneten per Abstimmung durch das Volk

  • Legislaturperiode beschränkt auf vier Jahre

  • Gewaltenteilung (Legislative, Judikative, Exekutive)

  • Kontrolleinrichtungen (z.B. Untersuchungs-Ausschuß) 

 

So weit, so gut. 

 

Das Problem ist jetzt nur, daß wir über diese „einfache“ Form der (Aus-)Wahl noch keine Weisheit in die Parlamente bekommen.

 

Merkmale derzeitiger Wahlen von Abgeordneten: 

  1. Äußerlichkeiten wie Eindruck, Rhetorik, Sympathie bestimmen im Wesentlichen die Wahl.

  2. Weisheit, Kompetenz und Integrität können vom Wähler nicht ermittelt, also auch nicht gewählt werden.

  3. Ein bestimmter Typus von Bürger läßt sich zur Wahl aufstellen. Triebfeder können sein: Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, Gehalt, Einfluß (Macht), Ansehen, Interessenvertretung.

  4. Ein Vertreter des Gemeinwohls wird hier wohl eher selten zu finden sein.

  5. Inzwischen erreichen sogar Scherzbolde die Parlamente (was die Schwäche und Gefahr dieser Art von Eintritts-Tür aufzeigt), wobei diese derzeit noch den geringsten Schaden anrichten.

  6. Dumpfe Emotionen in kollektiver Größe können den Wahlausgang bestimmen. 

Demokratie ist vielleicht nicht die schlechteste

aller Staatsformen, aber keinesfalls (!) die beste.

 

Erst wenn wir sie so modifizieren, daß tatsächlich die „richtigen“ Leute die Arbeits-Plätze in den Parlamenten besetzen und Nebeninteressen weitestgehend ausgeschlossen werden können, haben wir ein Chance für das Auffinden einer zeitgemäßen Form.

 

Beispiel Einstellungsgespräche in Unternehmen:

 

Schon die Klein(st)-Unternehmer machen uns das tagtäglich mit ihren Einstellungs-Gesprächen vor: Sie wählen einen neuen Mitarbeiter nicht mit den Methoden der politischen Wahl, sondern machen sich in einem direkten Gespräch selbst einen Eindruck und können diesen durch weiterge-hende Befragung beliebig erweitern. Die schriftliche Bewerbungs-Begründung und die zum Teil belegten Qualifikationen konnten bereits vorab gesichtet und gewertet werden.

 

Allein diese sehr einfache Methode könnte schon einiges bewirken.

 

Die Menschen sind erwachsener geworden. Mit dem Schwinden der Autorität schwindet auch das Sich-beugen vor der „Obrigkeit“. Das heißt, die Menschen wollen sich einbringen und selber mitgestalten.

 

Hier braucht es eine echte Bürgerbeteiligung. Betonung liegt auf ECHTE ! Denn die turnusmäßig abgehaltenen Wahlen und die sporadischen „Volksabstimmungen“ sind bloß SCHEIN-Beteiligun-gen. 

 

Allein um diese Veränderung aushalten und selbstverständlich tragen zu können, bedarf es eines anderen Typs von Abgeordneten, einen der damit... in tune ist.

 

 

Eignungskriteien 

 

 

 

 

Quizfrage 

 

 

Welcher der unten genannten "führenden Politiker" und zudem auch noch "Träger des FriedensNobelPreises" wurde hier befragt?

 

Q: “Which people that you’ve ever met have really impressed you?”

A: ...of course as individual, individual person, I love President Bush.”

 

Q: Which one?”

A: The younger one.”

 

Q: Really?”

A: Really, as a human being. Not as a president of America. Sometimes his policy may not be very, very successful. But as a person, as a human being, very nice person. I love him.”

 

Q: But how did you feel that President Bush went to war so much and was responsible for so many deaths if you’re a man of peace?”

A: After he sort of start the Iraq sort of crisis then my other occasion meeting with him, then I expressed to him, ‘I love you, but your policies concerned, I have some reservations’ I told him.”

 

A - Nelson Mandela

B - Dalai Lama

C - Barack Obama

D - Michael Gorbatschow

 

 

 

 

Problem-Lösung

 

 

Es gib „Probleme“, mit denen hat der Staat nichts zu tun. Das kön-nen sein private, wirtschaftliche, juristische...

 

Aber gelegentlich fallen Probleme an, die von der Organisation STAAT als solche erkannt, aufgegriffen und gelöst werden müssen. Der Bürger muß erwarten dürfen, daß der Staat erstens dazu bereit und zweitens dazu in der Lage ist, nämlich... 

  1. Probleme erkennen zu wollen,

  2. Probleme erkennen zu können,

  3. Lösungen schaffen zu wollen,

  4. Problemlösung organisieren zu können,

  5. Probleml. organisieren zu wollen u. in der Lage zu sein, die

  6. verantwortliche Beaufsichtigung des Lösungsvorgangs zu gewährleisten.

 

Punkt 1 setzt Reife der in Frage kommenden Abgeordneten voraus,

Punkt 2 setzt eine gewisse Intelligenz dieser Menschen voraus,

Punkt 3 setzt Gemeinwohl-Denken voraus,

Punkt 4 und

Punkt 5 setzen einen gewissen Unternehmergeist voraus und

Punkt 6 die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung. 

 

Gebraucht werden also... 

  • Reife

  • Intelligenz

  • Verantwortung

  • Unternehmergeist

  • Gemeinwohl-Denken

 

Und was hier nicht gebraucht wird, sind Parteiengerangel, Frakti-onszwang, Lobby-Einfluß, Einzelinteressen und andere lösungsboy-kottierende und/oder Energie absorbierende Verstrickungen.

 

Ebenfalls nicht gebraucht werden halbautomatische Reaktionen auf aktuelle Ereignisse, wie z.B. „Gesetzesverschärfungen“. Hier muß zunächst erst mal der Weisheit etwas Raum gelassen werden.

 

 

 

 

ZIELorientierte...  Problemlösung

 

 

Das Ergebnis sollte die Zufriedenheit aller Beteiligten gewährleis-ten.

 

Das ist dann vergleichsweise leicht, wenn alle Beteiligten das selbe Ziel im Blick haben und die Energie nicht durch zusätzliche Einzel-Interessen zerfetzt wird. 

 

Der Kompromiß darf niemals 

mehr sein... als ein Notnagel.

 

 

 

Auflösungen: A – Konfuzius (Der Text ist fast wörtlich... "Kant"), B - Dalai Lama