Was ist Arbeit ?

 

 

Arbeit = ist eingesetzte Zeit und Arbeitskraft, verkauft gegen Lohn. Sie ist kein Wert an sich, sondern hat nur unterstützende Funktion in Bezug auf den Komfort im Leben eines Menschen, innerhalb seiner ihn umgebenden Gesellschaft.

 

Arbeit in diesem Sinne hält den Menschen in einer Art Sklaverei, in einer seine eigentlichen Bestrebungen behindernder Entfremdung, solange sie nur als die einzige mögliche Einkommensquelle gesehen werden kann.

 

In vorwiegend ländlichen Gebieten unserer Erde sind es etliche Tiere, wie Pferde, Kühe, Büffel, Elefanten, Esel, Maultiere und viele andere, die den Menschen bei seiner Arbeit unterstützend halfen und zum Teil... heute noch eingespannt werden.

 

Später kamen erst die einfachen, danach die komplizierter funktio-nierenden Maschinen.

 

Jetzt beginnt die nächste Revolution:

 

Viele routiniert ablaufende Arbeitsschritte können von lernenden Maschinen erledigt werden. Mit Hilfe von Algorithmen werden die einzelnen Arbeitsschritte in Daten umwandelt und in Maschinen-Arbeit umfunktioniert. Zwar gibt es immer noch Vieles, das heute noch nicht automatisiert werden kann, aber die Grenze verschiebt sich stetig und schneller in Richtung Robotik, Richtung...

 

Autonome Automation.

 

Die Wertschaffung erfolgt immer weniger durch Hand- oder Kopf-Arbeit der Menschen, dafür jetzt immer mehr durch maschinelle Produktion und Dienstleistung. Aufgrund dieser Tatsache, daß zunehmend die Maschinen den materiellen Reichtum generieren, muß der Zuspruch des Einkommens der Menschen prinzipiell von der Wertschöpfung getrennt werden.

 

Um den entstehenden massenhaften Wegfall von LohnEinkommen und -Steuern auszugleichen, bedarf es auf der einen Seite der Einführung eines bedingungslosen Basis-Einkommens und auf der anderen:  

 

Maschinenarbeit muß im Verhältnis zu

ihrer Wertschöpfung  besteuert werden.  

 

 

In dem Maße, wie die Besteuerung des maschinen-generierten Gewinns  ansteigt, muß die Besteuerung der Lohn-Arbeit herunter gefahren werden.

 Basis-Einkommen (MwB)

 

 

  

 

Quizfrage

 

 

Der Mensch soll sich von fremd-

bestimmten Tätigkeiten befreien

und sie Maschinen überlassen,

um sich selbst stärker zu entfalten.

 

 

Das vorstehende Zitat in  ROT  stammt von...

 

A – dem Mann, der 1941 den ersten Computer zum Laufen brachte?

B – dem Mann, der 1913 das permanente Fließband einsetzte?

C – dem Mann, der 1867 „Das Kapital“ heraus brachte ?

D – dem Papst, der 2014 heilig gesprochen wurde?

 

Wer hat´s gesagt ?

  

 

 

 

 

Arbeit

 

  

Die Menge der Arbeit bleibt gleich. Sie steht in Bezug zu der Anzahl der Menschen und deren Bedürfnisse, sowie den Erfordernissen zum Wohl der Gemeinschaft. 

 

Aber die Arbeit im Sinne von Lohnarbeit, im Sinne von sich verdingen, seine Zeit, seine Fähigkeiten und sein Engagement stundenweise auf dem Markt anzubieten und gegen eine Entlohnung in Form eines „Berufs“ zu verkaufen, wird weniger. 

  

Die Arbeits-Einsätze der Maschinen und besonders auch

der automatisierten Maschinen steigen dagegen stetig an.

  

Das heißt ja aber nicht, 

daß wir tatenlos werden.

 

In verschiedenen geographischen Gebieten sind die Energien bezüglich des Tatendrangs verschieden stark ausgeprägt. Und auch die Individuen unterscheiden sich in Energie, Interesse, Kreativität, Motivation, Ideen.

 

In unseren Regionen ist im Großen und Ganzen das Schaffen angesagt. (Ein Indiz dafür sind allein die Umsätze der Baumärkte.)

 

Wenn wir es unintelligent angehen, werden wir eine Kluft schaffen zwischen den „Arbeitenden“ und den „Arbeitslosen“, die wir mit einem Überlebenspäckchen (Hartz4) abspeisen und – letztlich – zum Nichts-Tun verdonnern.

 

Damit bilden wir 3 Gesellschafts-Gruppen:

 

A – Selbständige – Menschen, die in der Lage sind, etwas, mehr oder viel Geldvermögen und materiellen Reichtum zu generieren

 

B – Lohn-Arbeiter – Menschen, die ihre Kraft und einen erheblichen Teil ihrer Lebenszeit im Austausch für Geld auf dem Arbeitsmarkt verkaufen

 

C – Arbeitslose – Menschen, die wir mit einem Almosen an den Rand drängen.

 

Wenn wir es intelligent angehen, werden wir die Parameter verändern oder sogar austauschen. Wir werden die Arbeits-Möglichkeiten, die Arbeitsbedingungen und die Arbeitszeiten flexibel gestalten. Die Lohn-Arbeits-Zeit wird für den Einzelnen kürzer und die Tätigkeiten werden auf mehr Menschen verteilt.

 

Zudem wird die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Berufen – je nach Interesse, Neigung und Fähigkeit – switchen zu können, alltäglich, also selbstverständlich sein.

 

Gleichzeitig werden wir ein Boden-Einkommen einführen, das Jedermann und ohne jede Bedingung als gesetzlich garantierte Grundlage erhält. Damit können die Grundbedürfnisse erfüllt werden. Darauf aufbauend sind die Menschen nun frei, sich aktiv und kreativ an der Gestaltung sowohl der individuellen, als auch der gesellschaftlichen Strukturen zu beteiligen.

 

  • Würde

  • Souveränität

  • Freiheit des Handelns  

 

...werden eine neue Aura der Zufriedenheit generieren. 

 

Die Arbeit wird aus der alten Abhängigkeit befreit und kann ihre Kräfte nun... in und mit einer neuen Energie freisetzen. 

 

 

 

 

Von   Schwarzarbeit   zu...   

 

  

 

Der Staat hat die freie Entfaltung der Bürger bestmöglich zu schüt-zen und nötigenfalls zu unterstützen, keinesfalls jedoch unnötiger-weise zu blockieren!

 

Es ist nicht Aufgabe des Staates, die Bürger zu drangsalieren.

 

Also ist es keinesfalls Aufgabe des Staates, innergemeinschaftliche Aktivitäten, die der – hier im umfassenden Sinn verstandenen – Bereicherung der Beteiligten und der Gemeinschaft im Ganzen dienlich sind, zu behindern.

 

Selbstverständlich darf er solche Aktivitäten nicht kriminalisieren! Das wäre verbrecherisches Handeln, weil es den Aufgaben des Staates – bezüglich des Wohls der Gemeinschaft – konträr zuwider liefe. Falls es dennoch schief läuft, mangelt es an...

  • Intelligenz

  • Fähigkeit

  • Gutem Willen  

     

Egal, welches der 3 hier genannten wichtigen Kriterien defizitär sein mag: Die entsprechend zuständigen Abgeordneten sind wegen erwiesenen Unvermögens unverzüglich zu entlassen und zu ersetzen! 

  

Bürger sind niemals 

Diener des Staates.

 

Im Gegenteil: Der Staat ist lediglich ein entweder schlechter, ein mittelmäßiger oder ein recht guter Angestellter der Gemeinschaft der Bürger.

 

Es geht den Staat nichts an, wie sich einzelne Bürger vernetzen und Waren und Fertigkeiten tauschen: Ob mittels Äpfeln, Birnen, Eiern, Raumpflege, Gartenarbeiten, Nachhilfen, Handwerksarbeiten Baby-sitting oder Wertscheinen (Geld).

 

Der Wert der Buntarbeit als solche ist weit höher einzustufen, als das Bedürfnis des Staates, auf unlautere Weise Steuern und Sozial-Abgaben einzutreiben.

 

Um an diese für ihn notwendigen Gelder zu gelangen, hat der Staat praktische, das Gerechtigkeitsempfinden fördernde Systeme einzuführen und nicht über Umwege das Miteinander der Bürger zu schikanieren. 

 

Der Staat ist immer    

Diener des Gemeinwesens. 

 

Was der Staat zu unterbinden hat, ist nicht die Buntarbeit als Nachbarschaftshilfe im engeren oder erweiterten Sinne, sondern die Einmischung Dritter mit der alleinigen Absicht, Reibach zu machen; zum Beispiel den Einsatz von „Schwarzarbeiter-Kolonnen“ auf Großbaustellen.

 

 

 

 

Arbeit & Würde

 

 

Hure = ist eine Person, die eine zeitlich befristete Dienstleistung anbietet, die sie zwar aus freien Stücken, aber nicht wirklich gerne ausführt; sie tut es hauptsächlich des Geldes wegen. 

 

Bei genauerem Hinsehen: Wer, bitte, ist denn dann KEINE Hure?

 

MwB

 

 

 

 

 

Was bedeutet schon Geld? Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er

zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt.

 

Bob Dylan 

 

 

  

 

 

 

Autonome Automation & Besteuerung

 

  

BEDINGUNGSLOSES  GRUNDEINKOMMEN

29.12.2015

 

Der derzeitige Telekom-Chef  Timotheus Höttges empfiehlt...

 

"...unkonventionelle Lösungen."

 

"Ein bedingungsloses Grundeinkommen kann eine Grundlage sein, um ein menschenwürdiges Leben zu führen. Es geht um die Frage, wie wir ein faires System für eine Welt von morgen schaffen. Wir müssen unsere Gesellschaft absichern. Deswegen die Idee des Grundeinkom-mens. (...) Es könnte eine Lösung sein - nicht heute, nicht morgen, aber in einer Gesellschaft, die sich durch die Digitalisierung grundlegend verändert hat."

 

"Wenn Produktivität zukünftig vor allem an Maschinen und die Aus-wertung von Daten gekoppelt ist, könnte die Besteuerung stärker auf den darauf beruhenden Gewinnen aufbauen und weniger auf der Ein-kommensteuer des Einzelnen."

 

Wieso „könnte“?  Muß !

 

"Die Gewinnbesteuerung ist wahrscheinlich der richtige Weg. Eine Besteuerung von Daten scheint mir wenig praktikabel und nicht sinnvoll zu sein.“

 

Dennoch müssen auch die Daten als Eigentum des Trägers, als dessen Gut begriffen und damit als (ver)handelbar angesehen wer-den. Genau so, wie dessen Arbeits-Zeit und Arbeits-Kraft.

 

Die Besteuerung der Maschinen, die Produktivitätssteigerungen garan-tieren, würde dazu führen, dass vielleicht weniger Maschinen genutzt würden, als technisch sinnvoll wäre."

 

Die Gewinnbesteuerung scheint derzeit das richtige, weil ausba-lancierendste Modul zu sein.

 

"Die Besteuerung großer Internetkonzerne fällt uns heute schon schwer, weil die ihre Plattformen irgendwo auf der Welt errichten."

 

Man muß es schon wirklich wollen und irgendwo einen Anfang machen. Sobald der Wille da ist, werden die Hürden sichtbar und diese dann auch... sportlich überwindbar.

 

Je nach dem, wie steil die Kurve der Maschinen-Arbeit gegen die der menschlichen ansteigt: Irgendwann müssen ein paar Fragen geklärt werden.

 

Von den von uns delegierten Zeitarbeitern (Politikern) ist eine derartig eingreifende Veränderung, initiativ nicht zu erwarten. Ihr Sichtvermögen reicht nicht weit genug, denn das ist – allein durch deren Wahl- und Partei-Fixierung – extrem verkürzt. In einem Großteil ihres Zeitrahmens agieren sie nicht, sondern re-agieren bloß so weit, "wie unbedingt nötig".

 

 

 

Die Produktion ist für den Profit da – nicht für den Bedarf.

Es gibt keine Vorsorge dafür, dass all jene, die fähig und

bereit sind zu arbeiten, immer Arbeit finden können.“ 

Albert Einstein

 

 

 

 

Mutation der Arbeit

 

 

Der Mensch soll sich von fremdbestimmten Tätigkeiten befreien und sie Maschinen überlassen, um sich selbst stärker zu entfalten.

 

Konrad Zuse*

  

Wenn wir es intelligent anstellen, werden wir zukünftig das erfor-derliche Einkommen zunehmend weniger „ver-DIENEN“, sondern mehr und mehr „er-FREUEN“.


Wenn wir es intelligent anstellen.
Eine Garantie dafür gibt es nicht.

 

  

 

  

Quoten (-Frauen)

 

 

Quote und Gleichbehandlung schließen sich aus.

 

Quoten sind Teil einer weiteren Bevormundung; demnach also kein emanzipatorischer Akt. W e r die Bevormundung vornimmt, ist unerheblich. Auch Frauen können sehr gut bevormunden !

 

Geschlechtsteile sind keine

intelligent gesetzten Kompetenz-Kriterien.

 

Es sind nicht die Geschlechtsorgane, die die Kompetenzunterschie-de ausmachen, sondern die Verschiedenartigkeit unserer Gehirn-Areale.

 

Und nicht das Geschlechtsverhältnis ist der Skandal, sondern eine mögliche Nicht-gleich-Behandlung aller Bürger in Bezug auf Berufswahl, (Aus-)Bildung (Chancengleichheit) und Entlohnung.

 

Auf allen Gebieten, in allen Bereichen, also auch in den höchsten Entscheidungs-Positionen, sollte eine Erweiterung der Kompetenz-Kriterien erfolgen. Die Geschlechter sollten dabei keine Rolle spie-len.

 Emanzipation

 

 

 

 

Nützlichkeit

 

   

Vom

Homo faber

zum Homo ludens...

 

 

Gott achtet mich, wenn ich arbeite,

aber er liebt mich, wenn ich singe.

 

~ Rabindranath Tagore ~

  

 

Sinn- und zweckloses Tun versteht der "Geschäftsmann" nicht; er betrachtet die Welt durch die Brille der Nützlichkeit, des Mehrwertes, des Gewinns.

 

Diese Sichtweise ist – wenn es die ausschließliche ist – letztlich angstbasiert und repräsentiert damit einen sehr niedrigen Grad (2) der Reife.

 

Nützlichkeit ist nicht das Ende; sie ist nicht der höchste Wert.

 

 

Die Sichtweise des Geschäftsmannes ist nur sinnvoll

in Bereichen der Betriebe und der Geschäfte, denn:

 

        Wesentliches ist nutzlos.

 

Durch die Brille von Nützlichkeit und Effizienz ist die

Bedeutsamkeit des Wesentlichen... nicht zu erkennen. 

 

 

Wir sind soziale Wesen und...

wir sind spirituelle Wesen – gleichzeitig. 

  • Im materiellen und sozialen Bereich sind Nützlichkeit und Effizienz von Belang, jedoch nicht für das spirituelle Wesen, das wir sind:

  • Dem spirituellen Wesen ist nur das Wesentliche von Belang.

 

Das nennen wir „widersprüchlich“, solange wir dem logischen Verstand folgen und in „entweder/oder“ denken. Aber...

 

In jedem Moment sind wir beides, 

sowohl sozial.., als auch spirituell. 

 

Für den einen Teil von uns ist Wesentliches nutzlos. 

Für den anderen Teil ist Nützlichkeit ohne Bedeutung. 

 

Arbeit / Faulheit

z

  

Die Arbeit ist etwas Unnatürliches. Die Faulheit allein ist göttlich.“

 

– Anatole France

No, nicht

entweder/oder.

 

Das Bedürfnis zu Schaffen

ist etwas Natürliches und der

folgende Müßiggang... ebenfalls.

 

Die Aktion, manchmal bis zum Umfallen

und Meditation (= Müßiggang extrem), beides

zusammen ergibt die Einheit, bringt... die Balance. 

 

Die benediktinische Form der Balance lautet: Ora @ labora.

 

 

 

*)  Konrad Zuse brachte 1941 den ersten Computer zum Laufen.