12. Ministerium für

      Geld & Staats-Finanzen

 

 

 

  

 

Haushalt

 

 

Transparenz des Finanzhaushalts der Regierung ist der Würde jedes Mitglieds der Gesellschaft, ist dem Souverän geschuldet:

 

Sowohl die Staats-Einnahmen als auch die Staats-Ausgaben sind aktualisiert in vereinfachter Form - zusätzlich auch in detaillierter Form bis auf den letzten Cent - via Internet jedem Bürger jeder Zeit zur Einsicht bereit zu halten.

 

 

 

 

Einfaches Prinzip

 

 

Der Mensch ist ein merkwürdiges Wesen. Er arbeitet immer härter für das Privileg, immer höhere Steuern zahlen zu dürfen.“

– George Mikes

 

Im Prinzip ist es eine gute Sache, prinzipiell Steuern an den Staat zu zahlen.

 

Das Prinzip Steuern

ist im Prinzip ein einfaches.

 

Nur in einer Gesellschaft, in der es keinerlei gemeinschaftlich organisierter Struktur bedarf, braucht es auch keine Steuern.

 

 

 

 

Spenden oder Steuern ?

 

 

Die großzügigen Spenden und Stiftungen einiger Reiche und Super-Reiche sind möglicherweise edel, hilfreich und gut. Und diese Zuwendungen ergeben sicherlich ein nettes Plus, stehen in ihrem Wert aber nicht zur Steuer in Konkurrenz, da die Zahlungen nach Gutdünken erfolgen, also weder verläßlich, noch stetig sind.

 

Außerdem bestehen hier die Gefahren von Abhängigkeit und Gunst.

 

Genau dafür haben wir schließlich den Staat, daß er wesentliche Aufgaben dauerhaft, zuverlässig und selbstverständlich organisiert, sodaß sich niemand zu unfreiwilliger Dankbarkeit genötigt sieht.

 

Die unfreiwillige Dankbarkeit begünstigt die Scham, ist unwürdig, demütigend, also wider die Menschenwürde.

 

Freiwillige Dankbarkeit jedoch... ist der Liebe verwandt.

 

 

 

 

Steuern

 

 

Um seiner Verantwortung der Gesellschaft gegenüber gerecht werden zu können, hat der Staat dafür zu sorgen, daß ihm jederzeit  – mittels Einzug gerechter Steuern – jederzeit die erforderlichen Geld-Mittel zur Verfügung stehen. 

 

Die Einnahmen des Staates zum Zweck der Erfüllung seiner Auf-gaben sollten im Wesentlichen, also vorrangig und  unkompliziert, mittels Verbrauchs-Steuer geregelt sein.

  

Langsames Erhöhen des MehrwertSteuerSatzes  (Verbrauchs-Steuer) bei gleichzeitiger Absenkung der Lohnsteuer (entlastet die Betriebe) generiert aufwandlos mehr "Steuer-Gerechtigkeit".

 

Andere Probleme, wie zum Beispiel "Steuerhinterziehung" sind damit so gut wie ausgeschlossen.  

 

Das Steuersystem = ist gerecht, wenn die Steuern prozentual auf Grund tatsächlichen Eigentums – incl. der Geldwerte und der Lohn-Einkommen – ermittelt und eingezogen werden.

 

Die Verbrauchssteuer (Mehrwertsteuer) erfüllt diesen Anspruch. Sie wird erst bei Ausgabe (Kauf) erhoben und ist durch den fest-gelegten Prozentsatz gleich-behandelnd, unabhängig davon, ob jemand ein hohes oder niedriges Einkommen zur Verfügung hat.

 

  

  

 

Subventionen

 

  

Subventionen sollten sämtlichst 

sukzessive auf Null gefahren werden.

 

 

 

 

Gebühren

  

 

Gebühren gehören abgeschafft.

 

Der Staat hat mittels seiner SteuerEinnahmen dafür zu sorgen, daß „Gebühren“ und andere Sonderabgaben so gut wie nicht mehr anfallen.

Es ist seine Aufgabe - vertreten durch die lokalen Verwaltungen - die angemessenen Beträge an die entsprechenden Stellen fließen zu lassen.

 

In einer Gesellschaft, in der die Würde des Menschen einen höheren Stellenwert einnimmt, wird es keine „Gebühren“ geben.

 

In einer von Würde geprägten Gesellschaft wird sich der Staat als kompetentes Dienstleistungs-Unternehmen im Auftrag - also für das Wohl - der Gemeinschaft verstehen und solche unnötige Schikanen wie Gebührenerhebung, unterlassen. 

 

Die Angst vor einer Zukunft, die wir fürchten

können wir nur überwinden

durch Bilder einer Zukunft, die wir wollen.

 

~ W. E. Barkhoff ~ (Gründer der  GLS-Bank)

 

 

Geld & Banken

 

  

 

 

"StaatsSchulden"

  z

 

"Der Staatshaushalt muß ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muß gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“

 

– Marcus Tullius Cicero

 

Der Staat darf keinerlei Schulden machen, bzw. anhäufen.

 

Staats-Schulden sind keine „Schuld“ des Bürgers, sondern erwiese-ne Unfähigkeit der verantwortlichen Regierung(en).

 

Der Staat hat auf

die gerechtest mögliche Weise

für seine (Steuer-)Einnahmen zu sorgen.

 

Staats-Schuld-Zinsen sind vom Bürger (und der Gesellschaft im Ganzen) unverschuldet, also eine untragbare und unzumutbare Belastung. 

 

Zinsen und ZinsesZinsen sollten also – sofern sie noch anfallen – den jeweils Verantwortlichen (bis auf die Höhe eines Grundeinkom-mens) von Gehalt und Vermögen abgezogen werden.  

 

Regeln

  

 

Alle Regelungen, die von uns Menschen aufgestellt werden, sollten regelmäßig - und zwar in Gänze - in Frage gestellt werden. Denn...

 

Keine Regelung ist

unumstößliches NaturGesetz!

 

Sofern sich eine Regelung als notwendig, praktisch, konfliktmindernd, effektiv, sich also alles in allem als nützlich erweist, sollte sie Bestand haben. Beispiel: Die bestehenden StraßenVerkehrsregeln erfüllen diese Voraussetzungen.

 

Sollten sich jedoch Regelungen - oder das Fehlen solcher - als katastrophal erweisen, müssen sie schnellstmöglich gegen optimal funk-tionierende ausgetauscht werden.

 

Beispiel: FinanzMarkt-Regeln.  Hier sollten dann weder Kosten, noch Mühen - und erst recht kein Mut, Neues zu wagen - gescheut werden.

 

Zwischen einer Verkehrsregel und einer Geld-UmlaufRegel besteht kein prinzipieller Unterschied.

 

Das Mittel muß als Werkzeug dem

Zweck wertuntergeordnet bleiben. 

 

Die Formulierung "alternativlos" ist ein kläglicher

Versuch der Rechtfertigung einer Denk-Blockade.