18. Ministerium  für

       Transparenz & Medien  

 

 

Das Ministerium für Transparenz und Medien trägt die Verantwortung dafür, daß größtmögliche Transparenz in allen öffentlichen Bereichen und Unternehmen, die der staatlichen Kontrolle unterliegen, gewährleistet ist.

 

Jede einzelne Absicht im politischen Handeln muß - sowohl das Ziel betreffend, als auch jeder Einzelschritt - für Jedermann (größ-tenteils via Internet) unmittelbar erfahrbar und nachvollziehbar sein.

 

Ziel und Einzelschritte müssen in Bezug auf das Gemeinwohl begründet und gerechtfertigt sein.

Entsprechende Nachfragen werden schnellstmöglich beantwortet.

 

Interessenvertretung ist erlaubt, sofern sie zur aktuellen Zeit öffentlich - und zudem nachträglich für Jedermann einsehbar - ist.

 

 

 

 

 Staat = Dienstleister

. . . an der Gemeinschaft  

 

  

Ein Synonym für das alte Autoritätsdenken ist das Wort "Obrigkeit". In der Demokratie gibt es aber weder ein Oben, noch ein Unten.

 

Der Staat ist der Dienstleister der Gesellschaft – nicht umgekehrt !

 

Die Gesellschaft bucht den Staat, so wie eine Wohnungs-Eigentümer-Gemeinschaft einer Wohnanlage eine Hausverwaltung engagiert.

 

Wir (die Wohnungseigentümer) geben – als Souverän – die strukturellen Angelegenheiten einer von uns dafür bezahlten Verwaltung in Auftrag.

 

Dadurch werden wir natürlich nicht... Opfer dieser Verwaltung!

 

Unsere Souveränität verlieren wir erst dann, wenn wir anfangen, die Verwaltung als größer, als uns überlegen anzusehen.

 

Da die Reife des Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen etwa gleich gestreut ist, besteht in jeder Verwaltung im Prinzip die Möglichkeit individueller Regelverletzung und struktureller Fehl-Entwicklung. 

Davon ist auch kein Staats-Gebilde ausgenommen; deshalb sind hier klare Regeln und größtmögliche Transparenz geboten!

 

 

 

 

Demokratie 

 

   

Demokratie setzt grundsätzlich voraus, daß - im Prinzip - alle Bürger und alle Entscheidenden die Möglichkeit der freien Einsicht in alle relevanten Vorgänge haben. 

 

Dieses kann auf dem Weg über die Abgeordneten geschehen.

 

 

Es gibt keine Demokratie

ohne Transparenz und Kontrolle.

 

~ Bundestagspräsident Norbert Lammert am 18.3.2012 ~

 

 

 

T r a n s p a r e n z

 

In einer echten Demokratie – im Unterschied zur derzeitigen – ist nicht die Teilnahme aller Bürger an den Entscheidungen wichtig, sondern die Möglichkeit der kreativen Beteiligung - bereits am Entwicklungs-Prozeß - prinzipiell eines  J E D E N  und in allen Belangen: 

Alle Ideen, Vorschläge, Anregungen jedes Mitglieds der Gemeinschaft müssen Anhörung finden und in die Gestaltung mit einfließen können.

 

Entscheidungen können jedoch in kleineren Gremien gefällt werden; sie ergeben sich aus der Sammlung und Abwägung aller problembezogenen Ideen und der konstruktiven Kritik an ihnen.

 

Die Lauterkeit in den Absichten

der Beteiligten ist vorausgesetzt.

 

Alle Entscheidungen und deren vorausgehenden Beratungen haben sowohl in Echtzeit als auch archivalisch öffentlich zugänglich zu sein.

 

 

Geheime Dienste

 

Bürgerbeteiligung

 

 

 

 

Transparenz von Studien 

 

   

 Alle Studien sind öffentlich. 

 

Jede Studie muß an entsprechender Stelle auf einfache Weise (via Internet) angemeldet werden. Sofort, also in Echt-Zeit bekannt gemacht (und gehalten) werden müssen:

  • Zielsetzung

  • Kriterien 
  • Parameter
  • Aktueller Stand
  • Ergebnisse 

  • Bewertungen 

  • Kriterien der Bewertung

 

Geheimhaltung von Studien ist verboten.

 

 

 

 

Betr.:  Kompetenz des Bürgers 

 

  

Die Journalisten erlauben sich, uns Bürgern die Kompetenz abzusprechen, die aktuellen Geschehnisse selbst einordnen und beurteilen zu können. Sie halten uns also nicht für mündig, sondern glauben, daß sie uns einen großen Dienst erweisen: Sie meinen, die „ursprünglichen Nachrichten“ für uns, also zu unserem Wohl – aber gemäß ihrer Sicht der Dinge  mundgerecht aufarbeiten“ zu müs-sen.

 

Bei den Parlamentswahlen ist das ganz anders! Die selben Bürger, eben noch für unmündig erklärt, werden, jetzt als Wähler, plötz-lich für Experten gehalten, die – zur Jury bestimmt – die Kompe-tenzen der zur Wahl stehenden Abgeordneten beurteilen sollen.

 

Wie geht das zusammen?

Ist die Menge denn nun

kompetent oder dumm?

 

Sind wir, ist die Menge kompetent und reif genug, können wir uns vom Großteil der Journalisten verabschieden. Wir brauchen sie nicht mehr (außer für Klatsch & Tratsch). Es genügt, wenn uns allen alle Ursprungs-Nachrichten zur Verfügung stehen und wir mittels Tags die uns interessierenden Themen und dazu die entsprechen-den aktuellen Informationen selbst herausfiltern und von einer uns angenehmen Stimme vorlesen lassen.

 

Sind wir jedoch als Menge so dumm, daß wir uns die Informationen nach Gutdünken der Presseleute vorkauen lassen müssen, dann haben wir allerdings auch nicht die Kompetenz, die Gesichter des nächsten Parlaments bestimmen zu dürfen. Denn dann brauchen wir ein weit intelligenter ausgeklügeltes Wahlverfahren, als das primitive, das wir derzeit immer noch anwenden.