17. Ministerium für Spiritualität 

  

Artikel 4.1 Grundgesetz:

Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und welt-anschaulichen Bekenntnisses sind unver-letzlich.

 

Artikel 4.2 Grundgesetz:

Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

 

 

Alle Religionen sind - unabhängig von der Zahl derer, die sich ihr zugehörig fühlen - in gleicher Weise zu respektieren.

 

Staat und Religion sind komplett voneinander getrennt, denn 

  • Die Religion kümmert sich um die Spiritualität der Menschen.

  • Der Staat kümmert sich um die sozialen und strukturellen Anliegen der Gesellschaft.

 

Der Bürger ist frei, seine Form der spirituellen Ausrichtung (Religion) selbst zu bestimmen und wird seitens des Staates in seiner Ausübung - soweit erforderlich - (z.B. Planung und Bau entsprechender Gebäude) bedarfsgerecht unterstützt.

 

Mythen

sind die Religionen

der anderen.

 

~ Joseph Campbell ~

 

 

Religion...

gilt dem gemeinen Mann als wahr,

dem Weisen als falsch und dem Herrscher als nützlich.

 

~ Seneca ~

 

 


  

Theologie & Philosophie

 

  

Ich weiß nicht, wie ich Philosophie lehren soll, ohne Störer hergebrachter Religion zu werden.“ 

...sorgt sich Baruch Spinoza

 

Ein Philosoph und ein Theologe streiten sich darum, welcher der beiden von ihnen vertretenen Disziplinen der höhere Rang zu-komme.

Der Theologe meint spöttisch: „Philosophie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die es gar nicht gibt.“

Darauf der Philosoph: „Theologie ist, wenn jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist, aber dauernd ruft: "Ich hab sie, ich hab sie... !!“

 

 

Das Wesen der Dinge...

hat die Angewohnheit, sich zu verbergen.

 

~ Heraklit ~

 

 

 

 

Erkenne dich selbst !

 

 

Über den Pforten der antiken Welt stand: "Erkenne dich selbst!". Über den Pforten unserer neuen Welt sollte stehen: "Sei du selbst!"

 

...sagt Oscar Wilde

 

Lieber Oscar, wer sich selbst erkannt hat, braucht den zweiten Imperativ nicht mehr – auch nicht als netten Hinweis, denn die beiden Aufforderungen befinden sich nicht auf der selben Ebene ;-)

 

Sich selbst erkennen wollen, ist keine „antike“, keine vergangene Geschichte, sondern eine immer zeitgemäße, individuelle, nach innen gerichtete Wissenschaft.

 

Bezüglich ihrer Anwendung... haben wir das Recht auf Lebenszeit.

 

 

 

 

Erleuchtung

 

  

Durchtränk dein Leben,

  • all dein Denken

  • all dein Fühlen

  • all dein Sprechen

  • all dein Rezipieren (TV/Lesen)

  • all dein Schreiben

mit Bewußtheit.

 

Das ist es, was „ein erleuchtetes Leben leben“ genannt wird.

 

 

Spirituell sein heißt,

sich der Göttlichkeit jedes Wesens, jedes Ortes,

jedes Gegenstandes und jedes einzelnen Augenblicks bewußt zu sein.