Ordnungs-Symbole

  

 

 

Als symbolisches Zeichen für die Bereitschaft zur Durchsetzung der Grenz-Ordnung steht in vielen Ländern auch die Paraden-Ästhetik des Militärs.

 

Und die Hauptanstrengung aller Wissenschaft ist das Bemühen, die große Welt in das kleine Konstrukt des Verstandes, nämlich in eine ORDNUNG zu bekommen :-)

 

 

 

 

 

   Es ist die hohe

   Bestimmung des Menschen,

   mehr zu dienen...  als zu herrschen.

 

      – Albert Einstein

 

 

 

 

 

 

Freiheit > Ordnung

 

 

 

Aller staatlichen Ordnung

geht ein Versagen voraus.

 

 

Eine Ordnung wird nur und auch erst dann gebraucht, wenn die Kräfte der Fürsorglichkeit aus der Balance geraten, wenn die Selbstfürsorge zu einer größeren Macht (Egoismus) gegenüber dem Gemeinwohl-Streben mutiert.

 

Erst dann erhält eine Ordnung ihre Existenzberechtigung. Also ist alle staatlich Ordnung ein lediglich temporäres und wert-unterge-ordnetes Hilfskonstrukt.

 

Zudem müssen wir die Fürsorge in Bezug auf die Einen von der Mißgunst gegenüber den Anderen zu unterscheiden lernen: Zuneigung sollte die Triebfeder des Handelns sein und nicht eine unbewußte Abneigung.

 

 

Die Freiheit

der Selbstentfaltung

ist der zu schützende Wert.

 

 

Einschränkungen dürfen nur nötigenfalls stattfinden.

 

Eine Ordnung (Empfehlung, Regel, Verordnung, Gesetz...) muß immer als das gesehen werden, was sie ist: Eine der Freiheit des Menschen wert-untergeordnete Krücke.

 

Keine

Ordnung...

darf in ihrem Wert

über der Freiheit stehen!

 

Denn: Ordnung ist kein Selbstzweck. Sie ist von geringerem, lediglich unterstützendem Wert und immer eine die Freiheit einschränkende Maßnahme, für die wir uns zu entschuldigen und zu rechtfertigen haben.

 

Niemals also darf eine Ordnung um ihrer selbst willen Bestand haben. Eine permanente Überprüfung der Zweckdienlichkeit einengender Regeln ist der Würde des Menschen geschuldet.

 

 

Freiheit

 

Sicherheit

 

 

 

 

Geheime Ordnungen

 

  

Geheime Behörden und geheime

staatliche Aktionen sind auszuschließen.

 

Es muß – durch welche geeignete Institution auch immer – zu jeder Zeit kontrolliert werden können, ob sich behördliche Aktivitäten mit den bestehenden Gesetzen und dem Geist des Grundgesetzes, also mit der Würde des Menschen in Einklang befinden, ob sie dem Gemeinwohl dienlich sind und demzufolge ausgeschlossen werden kann, daß sie sich verselbständigen und möglicherweise in dubiose oder gar kriminelle Machenschaften müden.

 

Unkontrolliert,

generieren Ordnungen

Potenziale für Gewalt und Leid.

 

Zumindestens die Abgeordneten der Parlamente sind – ob sie die erforderliche Geistige Reife dazu mitbringen, oder nicht – dafür verantwortlich, „Schaden vom Volk abzuwenden“. Darauf haben sie den Eid geschworen.

 

Das habe ich nicht gewußt“, ist keine akzeptable Ausrede. Wer seine Verantwortung nicht übernehmen kann oder wem die erforderliche Intelligenz abhanden gekommen ist, muß umgehend seinen Parlamentssitz räumen, um damit einem kompetenteren Kollegen Platz zu machen.

 

Hier auf der Erde ist für jeden alles erst einmal... Neuland.

 

Das ist zunächst noch kein Problem. Nur hat der Abgeordnete schleunigst die erforderliche Nachhilfe zu belegen, sich kundig und in seinem Feld so weit kompetent zu machen, daß er seine Aufgaben zum Wohle der Gesamtgesellschaft bestmöglich erfüllen kann.

 

 

Ungereimtheiten

 

Eignungskriterien

 

 

 

 

Conclusio

   

 

Wir sollten alle Ordnungen nutzen und schätzen, wo sie uns als eine Art Werkzeug dienen. Wir sollten sie aber nicht erhöhen und sollten also die Menschlichkeit, die Unversehrtheit, die ehrliche Empathie und die Intelligenz in ihrem Wert immer als weit höher anerken-nen, als jede Ordnung ihn – trotz all ihrer Vorzüge – je erreichen könnte.