Gebote

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Einwand: "Der "gesunde Menschenverstand" sagt mir: "Du darfst nicht töten,weil....". Ist diese Sichtweise das Ergebnis von eingetrichterten Vorurteilen und damit gar infrage zu stellen?"

 

Grundsätzlich ist alles Menschenwerk in Frage zu stellen. Das gebietet die Intelligenz.  

 

Die auf die Moraltafeln geritzten „Zehn Gebote“ richten sich nicht an den mit Weisheit gesegneten Menschen.

 

Ob jemand zu dir sagt: "Du darfst nicht töten..." oder dir ein ein anderer (oder gar der selbe) sagt: „Du sollst töten!“, macht bezüglich der Reife keinen Unterschied. So etwas sagt man zu jemanden nur, wenn man ihn für unreif hält, für unmündig und unfähig, aus seiner Weisheit heraus autonom zu leben und zu entscheiden.

 

Mal gilt es als „gut“, zu töten, mal gilt es als „gut“, nicht zu töten. Moralische Forderungen sind den jeweiligen Umständen unterwor-fen.

 

Die Konditionierung ist ein Konglomerat an internalisierten Vorur-teilen anderer Leute.

 

`Gesunder Menschenverstand´

=  ist konditionierter Verstand. 

 

Es ist also eine Frage der Geistigen Reife, ob man sich vom konditionierten Verstand (also von anderen Leuten) führen läßt, oder ob man wach genug ist, aus seiner eigenen Weisheit heraus zu handeln.