Qualität des Staates

 

 

 

Die Qualität eines Staates

ist von mindestens drei Faktoren abhängig, nämlich von der

  1. Intelligenz der Regierungsmitglieder, dem

  2. Engagement, mit dem die Regierung arbeitet, seiner

  3. Stärke, da von dieser die nötige Handlungsfähigkeit abhängt.

Hans-Joachim: „Wenn ich dich nicht kennte, würde ich das für Plat-titüden halten. Klar, du hast recht, aber ich bin mir auch sicher, dass fast jeder Politiker dies unterschreiben würde!“

 

Ist für dich die Skizze eines Architekten auch eine Plattitüde? Sie ist auch noch leer, hat keine Substanz. Dennoch fängt selbst das größte Gebäude auf diesem Globus mit einer Skizze an.

 

Es ist eine Frage des Vorstellungsvermögens, ob du in ihr bloß ein Gekritzel, oder ein schönes Gebäude siehst.



 

 

Stärke des Staates

 

  

  

Zwischen dem Schwachen und dem Starken
ist es die Freiheit, die unterdrückt,
und das Gesetz, das befreit.

~ Rousseau ~

 

 

Ein starker Staat = ist ein Staat, der in der Lage ist, intelligente Antworten auf aktuelle Herausforderungen zu finden und mit diesen entscheidungsbereit und durchsetzungsfähig dem Wohl der Gesellschaft dienen kann.

 

Der Staat hat für seine Stärke zu sorgen, nicht zum Selbstzweck, sondern um die Basis zu schaffen und zu erhalten, von der aus er sich in die Lage setzt, das Gemeinwohl zu gestalten und zu schützen.

 

Alle möglichen konterkarierenden Strukturen - ob sie "Mafia" "Partei" "Fraktion" oder "Lobby" genannt werden - die also nur Einzelne oder Teile der Gesellschaft zu begünstigen beabsichtigen, sind samt & sonders zu verbieten.

 

Jeder dem Parlament angehörige Politiker hat die gleichen Möglichkeiten der Einflußnahme auf die optimale Gestaltung der erforderlichen Strukturmaßnahmen  

 

zum Wohle des Ganzen

 

und ist ausschließlich diesem und seiner ihm innewohnenden höchsten Weisheit ("Gewissen") verpflichtet.

 

Darüber hinaus kann sich (im Prinzip) jeder Bürger mit seinen Ideen an der Gestaltung beteiligen.

 

Das Recht ist stark nur in des Starken Hand;

das Gesetz ist für die Schwachen.

 

~ Ernst Raupach ~  

 

 

Nur der starke Staat 

kann starkes Recht setzen.

 

Wer sind die "Schwachen"? Derjenige, der das Eigenwohl über das Gemeinwohl stellt, zählt zu den "Schwachen".

 

Er zählt zu denen, die noch nicht in den "Erwachsenenstatus" gereift sind, die noch auf einer ego-zentrierten, habgierigen und emotional-gesteuerten Stufe verharren.

 

Erwachsen (4) ist, wer sich... 

sowohl seiner Freiheit, als auch seiner Verantwortung, bewußt ist.

 

Wer in kalter Nacht reitend...

einem Fremden seinen halben Mantel gibt, braucht kein Gesetz.

 

Derjenige, dessen Nahrung aus einer Handvoll Bohnen besteht und den zufällig vorbeikommenden Nachbarn auch noch zum Essen einlädt, braucht kein Gesetz.

 

Das Gesetz ist für "den LottoSpieler".

 

Der Lottospieler versucht - wie auch derBörsen-Spekulant - (und noch ein paar andere ;-) bei minimalstem Einsatz, ohne Berücksichtigung anderer, schnellstmöglich den höchstmöglichen Geld-Gewinn zu erzielen.

 

(Der "LottoSpieler" steht hier also nur  als Synonym  für all diejenigen, die ihr Eigenwohl (und das ihrer Familie) vor das Wohl anderer stellen.)

 

Der Staat hat - ausschließlich im Sinne des Gemeinwohls - auf der Basis des Grundgesetzes für seine Stärke zu sorgen. 

 

Der starke Staat ist die Voraussetzung für das freiheitliche Gedeihen ausnahmslos aller Mitglieder einer Gesellschaft in würdevollem Rahmen.

 

 

 

 

 

Starker Staat

 

 

Reichtum und Armut gehören

nicht in einen geordneten Staat.   

 

Silvio Gesell

 

 

In der Herzens-Angelegenheit bezüglich der Menschen, lieber Silvio, sind wir sehr nahe beieinander. Aber auch das Trennende muß benannt werden: Ein „geordneter Staat“ ist nach meiner Sicht nicht wünschenswert, weil der Staat kein Wert an sich ist.

 

Die Erfordernis eines starken Staates ist gleichzeitig ein Indiz für die Unreife einer Gesellschaft. Dem zu Folge entsteht der Wert des Staates erst durch seine Fähigkeit, zu ordnen - zum Wohl der gesamten Gemeinschaft.

 

Ein Staat ist erst dann ein Staat zu nennen, wenn seine lebendigen Glieder als einzige Richtschnur das Gemeinwohl im Blick haben, wenn er ausschließlich zum Wohl der Menschen ordnend tätig ist.

 

Voraussetzung für die Möglichkeit des Staates, dem Gemeinwohl dienend intelligent zu handeln, ist die Reife der Menschen, die den Staat erst zu dem machen, was er ist, die Reife der Delegierten, die die Idee „Staat“ an entscheidenden Stellen mit dem Leben füllen, das auf die Bürger zurückwirkt.

 

Und zu dieser Ordnung gehört ganz selbstverständlich, daß der Begriff „Armut“ in einem reichen Land bedeutungslos wird, indem der Staat - falls erforderlich - für einen Grundstock an Wohlstand sorgt und den „Reichtum“ weder zum Selbstzweck verkommen, noch zur Machtausübung mißbrauchen läßt, sondern statt dessen - über festzulegende Spitzen hinaus - zur Unterstützung von Initiati-ven zur Wohlstandsgenerierung auch außerhalb der Landesgrenzen beitragen läßt.

 

Der Staat muß...

1. stark und

2. weise sein.

 

Erfüllt er diese beiden Voraussetzungen nicht, unterscheidet er sich im Prinzip (siehe „Klientelpolitik“) von keiner Räuberbande.

 

Mit freundlichen Grüßen!

 

 

 

 

Eine Frage der Wahl

 

 

Wir benötigen den starken,

durch Sachverstand & Weisheit geleiteten Staat.

 

Und wir brauchen ein starkes Global Government, um die vielen Konflikte auf der Erde schnell und möglichst menschlich lösen und um auch größere Gebiete, gar Staaten befrieden zu können.

 

Beispiel: Die USA sind ein starkes Land. Es wird diese Stärke nicht so ohne weiteres an ein Global Government abgeben wollen, denn das setzt eine hohe Reife voraus.

Amerika hat große Kräfte, befindet sich aber bezüglich seiner geistigen Reife auf der Ebene des Halbstarken.

Daraus erklärt sich auch die Einstellung: „Das Machbare ausprobieren und durchsetzen“ (siehe z.B. Atom-Bomben-Bau und -Abwürfe über japanische Städte und heute: Die Macht der NSA und anderer außergesetzlich global agieren-der Organisationen)

 

A - Machtfülle + Reife des Kindes oder des Halbstarken 

          ...werden Katastrophen auslösen !

 

B - Machtfülle + Reife des Weisen 

          ...werden ein Segen sein für den Menschen, für das Tier und

         für die übrige Natur.

 

Es liegt ganz an uns, ob wir die Erfahrungen aus A oder lieber die aus B wählen.

 

Wählen wir A...

können wir alles so laufen lassen, wie es läuft und mit dem Klagen aufhören.

 

Entscheiden wir uns für B...

müssen wir konsequenterweise die Wahlsysteme derart modifizie-ren, daß sie es ab jetzt ermöglichen, daß wirklich nur die entspre-chend qualifizierten und mit der erforderlichen Reife ausgestatteten Leute, die Parlamente betreten.

 

Es liegt an uns.

Es ist eine Frage der Wahl.