Stadt-Planung

 

Quelle

Beispiel Ägypten

 

Eine Neue Haupt-"Stadt von der Natur geformt" soll zu Gunsten einer besseren Lebensqualität für einige Bewohner Ägyptens bis 2027 auf einer Fläche von „Singapur“ oder 12 x „Manhattan“ entstehen. Ein Vorzeige-Ort betr. Umweltschutz und Zukunftsorientierung, mit...

  • modernster Technik
  • 21 neuen Wohnbezirken

  • Platz für fünf Millionen Menschen

  • 700 Kindergärten

  • mehr als 300 Krankenhäusern 
  • 1250 Kirchen und Moscheen 
  • 10.000 Kilometer fußgängerfreundlichen Straßen

  • 4 Mio m² für die Nutzung alternativer Energiequellen
  • 4 km² Fläche für Freizeitparks

  • zentralem 200-Meter-Wolkenkratzer (Obelisk-Form)

  • 16 km² Flughafen Areal

  • Elektrozug

  • überschaubarem Verkehrsnetz

  • großzügigen und begrünten Straßen

  • vielen Gärten

  • mehr Fußgängerzonen

  • 40.000 Hotelzimmern

  • 1,7 Millionen neuen Arbeitsplätzen

  • einer Gesamt-Fläche von ca. 700 Quadrat-Kilometern

  • Lage: 45 km östlich von Kairo

  • Kosten: 75 Milliarden Dollar

  • Bauzeit: 12 Jahre 

 

 

 

 

Indien

 

Lavasa - stilistisch orientiert am italienischen Portofino.
Lavasa - stilistisch orientiert am italienischen Portofino.

 

Lavasa लवासा ist eine Plan-Stadt für etwa 200.000 bis 400.000 Einwohner im indischen Bundesstaat Maharashtra mit einer Fläche von 100 km².

 

Indien plant hundert weitere neue Städte «Smart Cities», um seine chaotischen Metropolen zu entlasten. Die erste Smart City wird in einer Halbwüste im westlichen Bundesstaat Gujarat gebaut. Die "Hill Town" entsteht in den Western Ghats, den Bergen in der Nähe von Pune und Mumbai, an den Ufern des Warasgaon Stausees.

 

In den durchgestylten Millionenstädten wird es funktionierende Kanalisationen, staufreie Straßen und zuverlässige Strom- und Wasserversorgung geben. Außerdem einen kilometerlangen Tunnel, durch den die Gebäude mit trinkbarem Wasser, Strom, Gas und einer zentralen Kühlung versorgt werden. Und: Eine Million Jobs, ein 1-Kilometer langer See, Spitäler, Schulen, Hotels.  

Diese Smart Cities werden mit jeder entwickelten europäischen Stadt zu vergleichen sein.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Flüchtlingslager – oder Städte ?

 

Das Syrische Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien, im Juli 2013.
Das Syrische Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien, im Juli 2013.

 

TV-Nachricht vom 22.9.2017: "Allein Jordanien hat 690.000 geflüchtete Menschen aus Kriegsgebieten des Nachbarstaates aufgenommen."

 

Warum denn nicht gute und zeitgemäße Städte bauen, in denen die Menschen würdig und angenehm leben und arbeiten können, statt widerwillig notdürftige Spenden zu verteilen? 

 

Das Ingenieurs-Wissen und -Können dafür ist auf unserem Globus in ausreichendem Maß vorhanden. Die Bauflächen in einem diesen Menschen vertrauten Klima, sowie weitere dazu nötige Kapazitäten ebenfalls. 

 

Hier kann das reiche Europa mal einen guten Eindruck machen; denn Können ist hier nicht das Problem: Es geht um das Wollen.

 

Es korreliert mit der Geistigen Reife des Kleinkindes (2), wenn wir nur für uns Freiheit und Sicherheit fordern, aber gegen die Anderen zu Wasser und zu Land Schutzmauern errichten... weil sie uns einerlei sind.

 

Die Sicherung unseres Wohlstands hier in West-Europa scheint uns wichtiger zu sein, als die Frage, wie es den Menschen außerhalb unserer Wohlstands-Zone geht, ob sie genug zu essen und sauberes Wasser zum Trinken haben.

 

Uns interessiert, mit welcher Art Antrieb unsere Autos zukünftig fahren können. Das Öl geht zur Neige, jetzt brauchen wir Nickel, Cobalt, Lithium, seltene Erden und andere Stoffe, die wir oft aus Gegenden beziehen, wo es den Menschen an Bildung und Gesund-heitsunterstützung, wo es ihnen an Grundlegendem mangelt.

 

Ich stelle mir vor, daß nicht nur Ägypten in der Lage ist, innerhalb von 12 Jahren nahe Kairo eine neue Millionenstadt incl. Flughafen zu bauen und nicht nur Indien in der Lage ist, in kurzer Zeit 100 neue moderne Städte zu bauen, sondern auch Europa fähig und willens ist, ebenfalls nach modernsten Standards wenigstens ein paar kleine Städte in die Afrikanischen Wüsten zu bauen, um kurz- bis mittelfristig den vielen Flüchtenden nicht nur billige Zelte und Almosen, sondern auch eine Perspektive auf der Basis der Men-schenwürde zu bieten.

 

Einfach so.

 

Weil wir

EINE Familie sind

und... weil wir es können.

 

 

Zuversicht 

 

 

 

PS: Deutschland ist für Vieles eine gute Adresse; aber für die Leitung von Großprojekten... sollte vielleicht die Kompetenz eines anderen Lan-des gewählt werden.