Bildung  für alle !

 

 

Alle Arten von Bildungseinrichtungen stehen im Prinzip allen Bürgern zur Teilnahme und/oder Benutzung offen.

 

Sobald die Dummheit von Ghettoisierung gesehen werden kann, wird sie abgeschafft und durch intelligentere Formen des Miteinander und Durchlässigkeit ersetzt.

 

Künftig werden Menschen aus allen Altersgruppen die BildungsEinrichtungen – als selbstverständliches Bürgerrecht – nutzen. 

 

Das gilt auch für dieses hier skizzierte Bildungszentrum. Es ist für keine Gruppe reserviert, also auch nicht für die Kinder.

 

Alle Teilnehmer erhalten die gleiche Betreuung – wie die Kinder – durch die Mentoren.

 

 

 

 

Studienfächer der  Neuen Schule

 

    

Theoretische Fächer (unvollständig) 

  1. Intuition  ("kritisches Denken", spontanes Erfassen, Raten, (Ein-) Schätzen, Abwägen, laterales Denken...)

  2. Philosophie / Freies Denken (auch Ethik, Sensibilisierung...) 

  3. Staats- und Gesellschaftskunde 

  4. Sprachen

  5. Medienkunde & Literatur

  6. Mathematik & Geometrie (auch Logik, Schach...)

  7. Physik & Technik

  8. Daten-Technologie (PC, Internet, Programmiersprachen...)

  9. Geographie, Länderkunde & Geschichte (Länderspezifische Besonderheiten, Fähigkeiten)

  10. Wirtschaft (Produktion, Handel, Verwaltung, Geld)

  11. Chemie

  12. Biologie & Medizin 

 

Praktische Fächer (unvollständig)

  1. Meditation  (Yoga, Zazen und andere...)

  2. Musik (hören und spielen, Singen)

  3. Kreatives Gestalten (Schreiben, Malen, Skulpturen bearbeiten...)

  4. Spiele (spielen und gestalten)

  5. Ausdruck & Humor (Darstellung/Theater, einstudierte und spontane Comedy...)

  6. Lebensmittelkunde & Kochen

  7. Gärtnern

  8. Technikern & Handwerkern

  9. Körper & Erlebnis  (ehem. Sport) u.a.Tanztheater, z.B. nach Pina Bausch

  10. Asiatische Körpertechniken 

 

Sonder-Aktionen (unvollständig)

  1. Projektwochen & Themen-Reisen

 

 

 

 

Personal 

 

  

Freudiges Engagement und gewisse Eignungen vorausgesetzt, betrifft das auch eine Vielzahl von Lehr-Tätigkeiten und das heißt im Prinzp:

 

Jeder* der dies möchte – kann lehrend tätig werden.

 

Das Stamm-Personal dieser Bildungseinrichtung besteht im Wesentlichen aus zwei Gruppen: Die Mentoren und die Fachlehrer, wobei die Mentoren die bedeutendere Gruppe bilden.

 

Jeder Teilnehmer (z.B. Schüler) wählt sich für ein Jahr „seinen“ Mentor. Dieser betreut ihn und ist (fast) jeder Zeit ansprechbar /erreichbar.

 

Die Anzahl der Schüler pro Mentor wird fließend angepaßt. 

 

 

Mentorenschaft 

 

*) Im Prinzip "jeder": Anderweitige oder gar manipulative Absichten müssen

                                               selbstverständlich ausgeschlossen werden.

 

 

 

 

Wissen 

  

 

Die Vermittlung von Wissen muß bestmöglich an den Parametern...

  • Lebenswirklichkeit

  • Neugierde

  • Freude

...ausgerichtet sein.

 

 

 

 

 

 

 

Information / Quellen 

 

  

Informationen via Internet

 

Die Frage an den Schüler muß lauten:

 

„Wie kommen Sie schnellstens an die zuverlässige Information, die Sie  jetzt  benötigen?“

 

 

 

 

Schreiben 

 

In einer intelligenter konzipierten Schulform, als der uns bisher bekannten, wird man nicht mehr so viel Wert auf das Lesen - also auf die Anpassungsleistung an das Denken Anderer - legen, sondern man wird größeren Wert auf das Schreiben legen und damit auf die Entfaltung der Intelligenz der Schüler.

 

 

Anpassung

 

Lesen & Schreiben

 

 

 

 

Kreativität 

 

  

 

Man kann einen Menschen nichts lehren; 

man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken. 

 

~ sagt Galileo Galilei ~  

 

 

Kreativität hat stets

Vorrang vor Information.

 

Beispiel:  Den Kindern wird keine "politische Bildung" eingetrich-tert, sondern sie werden darin unterstützt, sich selbst - möglichst frei - Staatsformen auszumalen.

Erst im Anschluß daran werden bestehende Verfassungen und Staatsformen zum Vergleich herangezogen.

 

Lebensnahe Projekte leiten in die Unterricht-Phase ein, denn...

 

 

Non scholae,sed vitae discimus.

 

 

 

  

Lernen durch Gestaltung 

 


Über das Lernen per Zuhören oder lesen lernen wir nur sehr wenig und nur eindimensional. Das meiste davon gerät schnell wieder in Vergessenheit.


Über das Lernen per Tun aber, lernen wir ungeahnt viel mehr und das auch noch multidimensional; zum Teil auf Ebenen, die wir jetzt noch gar nicht kennen. Unsere Lernforschung in Zusammenarbeit mit den Neurowissenschaften steht erst in ihren Startlöchern – falls sie überhaupt schon so weit sein sollte.


Die Bedeutung des mehrdimensionalen Lernens nimmt zu, weil sich die technologische Situation in der Gesellschaft rasant entwickelt. Zumindest ein ungefähres Verstehen der Bürger von den Dingen und Zusammenhängen sollte mithalten können.


Dazu müssen die Bildungseinrichtungen verstärkt nicht nur den Software-Bereich bedienen, sondern die Schüler und Bürger sollten zunehmend mehr Möglichkeiten bekommen, in den Einrichtungen mit Hand & Kopf, vor allem aber mit der Hand Dinge, aber auch komplexere Projekte, eigenständig gestalten zu können.


Ein sehr gutes modernes Lernmittel ist z.B. die...  

 

Arduino-Plattform:

 

Arduino UNO R3 - Version in SMD-Bauweise mit USB-Schnittstelle und ATmega328-Mikrocontroller.
Arduino UNO R3 - Version in SMD-Bauweise mit USB-Schnittstelle und ATmega328-Mikrocontroller.

 

"Die Arduino-Plattform ist eine aus Soft- und Hardware bestehende Physical-Computing-Plattform. Beide Komponenten sind im Sinne von Open Source quelloffen." Wikipedia

 

Bezüglich Lernen in größeren Anlagen, sollten zudem ausreichend viele traditionelle, wie auch moderne Praktikum-Stellen ausgeschrieben und in Zusammenarbeit mit den Zentren bereitgestellt werden.

 

 

 

 

Geographie, Länderkunde, Geschichte

 

 

Was die Erfahrung aber und die Geschichte lehren, ist dieses, daß Völker und Regierungen niemals etwas aus der Geschichte gelernt und nach Lehren, die aus derselben zu ziehen gewesen wären, gehandelt haben.  

...sagt Georg Wilhelm Friedrich Hegel

  

Mal in´s Deutsche übersetzt:

 

Geschichte lehrt: 

Sie lehrt nichts.

 

Und warum lehrt uns die Geschichte nichts? Antwort: 

 

Zwar sind schon alle möglichen Erfahrungen unzählig oft gemacht worden, nur immer noch nicht... von jedem.

 

Erfahrungen

vererben sich nicht.

Jeder muß sie allein machen.

 

Kurt Tucholsky

 

 

 

Aus der Vergangenheit kann jeder lernen. Heute kommt es darauf an, aus der Zukunft zu lernen. 

Herman Kahn

 

Geschichte ist Vergangenheit. Aus diesem Grund wird der Großteil der Betrachtung auf die Gegenwart und die nahe Zukunft gerichtet sein und weniger auf vergangene Zeiten. 

 

 

 

 

Dialektik & Geschichte

 

   

Einwand: “Die Geschichte verläuft dialektisch. Das hat Hegel und Marx auch so gesehen. Wer den dialektischen Materialismus von Marx und Hegel versteht, versteht die Geschichte.“ 

 

Einwand: Die Geschichte verläuft dialektisch"

 

Nur, weil das vielleicht mal jemand geschrieben hat, muß das noch nicht so sein.

 

Wie du dem Zitat entnehmen kannst, glaubt der Herr Hegel nicht an die didaktischen Fähigkeiten der Geschichte - allerdings mit einem etwas enttäuschten Unterton.

 

Auch, wenn es anderslautend verbreitet wird: Wir können nicht aus der Geschichte lernen, weil das Leben nichts kopiert. Es gibt in ihr keine zwei gleiche Situationen. Aber selbst dann... könnten wir nicht aus ihr lernen, weil jede Generation, jede Gruppe von Menschen und jedes Individuum ihre eigene Erfahrungen machen möchte, ob diese auch schmerzhaft sind, oder nicht.

 

Deshalb können wir unseren Kindern noch so viele noch so gut gemeinte Ratschläge um die Ohren hauen...., sie wollen partout ihre eigenen Erfahrungen machen - einschließlich solche, die wir „Fehler“ nennen.

 

Und was den Herrn Marx angeht..., der kann uns nicht helfen; der hatte seine Zeit. Heute ist er als klapperndes Knochengerüst allenfalls halloween-tauglich.

 

Wir müssen uns um die Probleme unserer Zeit schon selber kümmern; und diese sind – extra für uns – maßgeschneidert.

 

Und es schadet uns nicht, wenn wir das geistige Analphabetentum verlassen und mal anfangen, selbst zu denken, statt immer nur denken zu lassen.

 

Und was die „Dialektik“ angeht..., sie ist eine sehr kleine Methode und nicht gerade die intelligenteste, die Dinge zu betrachten. Ich kann sie deshalb niemandem empfehlen. 

 

 

 

 

 Körper & Erlebnis (ehem. „Sport“)  

 

...in der  Neuen Schule 

 

  

Hier sind Bewegungen aller Art subsumiert: von Wettkampfsport bis Tai Chi, Angebote asiatischer Kampfsportarten, so wie Fechten, Reiten, Rudern, Segeln, Klettern, Fliegen..., aber auch Kuscheln, Pantomime, Tanz, Selbsterfahrung/„Encounter“ in kleinen und größeren Gruppen, sowie Yoga, Zazen u.a....

                                                         

Neben allen anderen Sportarten hat der Kampfsport - schon wegen seines Potenzials der Selbstverteidigung - einen hohen Stellenwert.

Hier besonders der asiatische, weil dieser aufgrund seiner Herkunft, neben körperlichem Training noch andere Wichtigkeiten bietet:

  • Achtung vor sich selbst

  • Achtung vor dem Anderen
  • Achtsamkeit, Präsenz

  • Konzentration

  • Distanzentwicklung zum Emotionalkörper

  • Finden der eigenen Kraft

  • Förderung des Selbstbewußtseins auf leisen Sohlen

  • Wahrnehmung und Nutzung der Energien
  • Spirituelle Ausrichtung                                                                         

 

 

Kultur & Sport

Quelle: http://little-zensations.tumblr.com
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