Die... Neue Schule

 


Derzeit bremst die Gesellschaft ihre jungen Leute mit Hilfe ihrer Form von Schule aus.

 

Der von Gewalt geprägte Begriff von

Erziehung“ gehört ersatzlos gestrichen! 

 

Schulpflicht“ ist als Vokabel

bereits Ausdruck von Gewalt.

 

Eine intelligentere Gesellschaft wird die Gebäude und das Klima in den Bildungszentren so gestalten, daß sich die Menschen von ihnen angezogen fühlen, daß sie die Räume gerne betreten und gerne in ihnen verweilen mögen, daß sie die Lehrer und Mentoren gerne sehen und gerne deren Unterstützung annehmen mögen.

 


 

 

Optimale Entfaltung

 


Die Kinder, aber auch Erwachsenen sollten optimal innerhalb ihrer Möglichkeiten gefördert und unterstützt werden – jedoch nicht darüber hinausgehend – was eine intelligente und gut aus-/gebilde-te Crew an Mentoren voraussetzt, die sowohl die „Grenzen der Möglichkeiten“, als auch „weiteres Potenzial“ gut erkennen kann.

  

Die Möglichkeiten sollten ausgelotet und erschöpfend gefördert werden, andererseits aber sollte kein unnötiger Streß durch Anschieben von Unmöglichkeiten erzeugt werden.

  


 

Eine Schule ohne Vision ist eine tote Anstalt.“

 

Angelika Knies (Schlulgründerin und -Leiterin)

 

 

 

 

Unterstützung von Entfaltung

  

  

Die Lehrer, innsbesondere die Mentoren, wecken den Sinn für die Verantwortungsbereitschaft, die natürlicherweise latent vorhanden ist.

 

Der Respekt,

die Achtung vor den Kindern steht für Lehrer und sämtliche Schul-bedienstete an erster Stelle. Wem dies schwer fällt, wird entlassen.

 

Die Kinder

werden auf Grund ihrer Fähigkeiten und Möglichkeiten nach bes-tem Wissen und Können unterstützt. Ein Lehrer weiß um die Ver-schiedenartigkeit der Veranlagung seiner Kinder - oder versucht, diese auf intelligente Weise zu ermitteln.

 

Es gibt kein Gardemaß,  

an dem ausgerichtet, die Schüler gefördert werden.

 

Weniger begabte Schüler werden in ihrem SoSein genauso enga-giert gefördert, wie Hochbegabte auf eine ihnen gemäße Weise.

 

Verschiedenartigkeit

ist auf allen Gebieten akzeptiert.

Keine Fähigkeit wird höher geschätzt, als eine andere.

 

Die Achtung, den Respekt, erfährt der Schüler nicht über seine Leistung, über "sein Können",  sondern bereits auf Grund der Einmaligkeit seiner Existenz.

 

Denn

jeder einzelne Mensch

ist besonders, außergewöhnlich, ein Unikat. 

 

 

 

 

Lesen – oder selber denken ?

 

 

Man soll Denken

lehren, nicht Gedachtes.

Cornelius Gustav Gurlitt (Architekt)

 

Bücher sind Konserven.

Angefüllt mit ehemals Gedachtem. 

 

Hauptsächlich sollte das frische, das unmittelbare Denken gelehrt werden und nicht... das Nachschlagen.

 

Bis zu einem gewissen Punkt fördert das Lesen die Entfaltung der Intelligenz, aber ab einem weiteren Punkt blockiert es sie.

 

Das selber-lesen-können zu lernen ist eine Vorbereitung auf die Kommunikation in Schriftform, es ist eine Art Handwerkzeug zur Verständigung. Das erfordert nicht besonders viel an Intelligenz; das kann bereits jedes Kind.

 

Das selber-denken-können erfordert schon einiges mehr an Intelligenz. Erst das SelberDenken erweitert unseren Horizont.

 

Wir sollten verstärkt das Selber-

Denken lehren.., nicht das Lesen.

 


Geistige Autonomie

 

 

 

 

Gedachtes

 

 

Wer einen frischen Gedanken fassen will, sollte erst mal die alten und abgestandenen beiseite räumen. Denn beim Erklimmen der höheren Stufen unseres Geistes behindern sie uns nur, die alten Gedanken. 

 

 

 

 

Neugierde 

 

 

 

Ich habe keine besondere Begabung,

sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.

 

~ Albert Einstein ~

 

 

Wir können nicht nicht lernen.

 

Die Unterstützung der Neugierde an sich selbst und der Welt ist die Unterstützung der Entfaltung; sie ist eine der  Aufgaben von Schule.  

 

Ich lerne noch.“

...sagt Michelangelo im Alter von 87 Jahren

 

 

 

 

Freude

 

 

Bisher haben wir

hauptsächlich auf die eine Seite gesetzt,

auf die der Ratio, der Ernsthaftigkeit, auf die des EGOs.

 

Die Neurowissenschaften sind mit ihren Erkenntnissen, daß das Hirnareal, welches das Verständnis für Mathematik erlaubt, gar nicht so viel Intelligenz freisetzt, wie durch die andere Hälfte freigesetzt werden kann, noch nicht bis in die Bildungsinstitutionen vorgedrungen.

 

In einer intelligenteren Gesellschaft 

wird in den Schulen die Kunst, Freude empfinden 

zu können, einen höheren Rang belegen, als die Mathematik.

  

Der Schuldirektor einer Gesamtschule in Bremen kürzlich auf eine Frage: „...und wir lieben unsere Schüler.“

 

Er hat es verstanden.

 

 

 

 

 Begeisterung  

 ...in der    Neuen Schule 

 

 

Wenn wir uns für etwas begeistern, werden neuroplastische Boten-stoffe ausgeschüttet. Heureka! Freude kommt auf :-)

 

Praktische Arbeiten, körperliches Tun, muß sich mit Theoretischem abwechseln, in Balance halten. Allein damit ist für viel Freude ge-sorgt. 

 

Freude und Lachen

haben tragende Säulen im Forum der Curricula zu sein!

 

 

 

  

Individuelle Talente 

 

 

Eine der wichtigsten Aufgaben von Schule ist, Intelligenz derart zu nutzen, gemeinsam mit den jungen Bürgern – zu deren Besten – fortlaufend ihre „Stärken“ und „Schwächen“, also ihre individuellen Talente zu entdecken.

 

Es ist ein unschätzbarer Gewinn, Unmöglichkeiten klar sehen und realitätsgerecht berücksichtigen zu können.

 

Andererseits gilt es, alle erkannten Möglichkeiten sich entfalten zu lassen und den Prozeß dieser Entwicklung wohlmeinend und damit unterstützend zu fördern.

 

 

  

 

Förderung von Begabung 

 

 

Elite-Schulen und -Universitäten sollten - als Angebot - selbstver-ständlicher Teil des Bildungssystems sein. Von ihren Strukturen und den Grundlagen ihres Erfolges, können wir vieles lernen!

 

Eine intelligentere Gesellschaft

wird jedwede Form von Begabung fördern.

 

 

 

 

Verantwortung 

 

 

Ein wesentliches "Fach" bildet die Heranführung an die besonders reifung-steigernde Wirkung von Übernahme von Verantwortung.

 

Es handelt sich nicht wirklich um ein "Fach", denn die Mentoren beraten untereinander, in welchen Bereichen sie ihre Schützlinge dementsprechend alternierend einbeziehen. Im Prinzip ist davon kein Bereich gänzlich ausgenommen.

 

Das Phänomen "Übernahme von Verantwortung" ist einer der "roten Fäden", die sich – ohne viel Aufhebens – ganz natürlich durch das Bildungs-Zentrum weben. 

 

 

 

 

  Perfektion des Personals ?

 

...in der   Neuen Schule 

 

  

Manche Pädagogen meinen, die richtige Schule sei die, 

in der "die Kinder weinen, wenn es Ferien gibt".   

Etwas weniger Pathos tut es aber auch :-) 

 

Es genügt, wenn sich die Schüler gerne in den Gebäuden aufhalten und es genügt, wenn sie den Verantwortlichen gerne begegnen, sich vielleicht sogar auf und über sie freuen und sich gern in ihrer Nähe aufhalten mögen.

 

Wir müssen nicht alles von allen erwarten.

Wir brauchen nicht den perfekten Alleskönner.

 

Es genügt, wenn ausreichend Dozenten, Lehrer, Tutoren, Modera-toren und Mentoren die erforderliche "Sozialkompetenz" oder bes-ser noch... Liebesfähigkeit mitbringen, dann werden auch reine Fachkompetenzen, z.B. im mathematischen Bereich, gut verkraftet.

 

Es ist nicht nur eine Farbe, die das Bild macht. Das Gesamtbild ent-faltet seine Schönheit erst über alle möglichen bizarren Formen und Farben aller wohl platzierten Mosaiksteine.

 

 

 

 

Voraussetzungen für Lehrer 

 

 

Voraussetzung für das Lehramt:  

(in der Reihenfolge der Wichtigkeit !)

  1. Empathie-(Liebes-)fähigkeit.

  2. Eigene Begeisterung.

  3. Fähigkeit zur Weckung von Begeisterung.

  4. Fähigkeit zur Anwendung von fortschrittlichen

    Lehr- und Arbeitsmethoden.

  5. Potential für persönlichkeitsbasierter Autorität.

  6. Fachliche Fähigkeiten

 

 

 

 

(M)eine Skizze des Bildungs-Zentrums

 

 

Die gesamte Anlage der Neuen Schule ist/wird gebäude-technisch so konzipiert, daß sie mindestens energie-neutral arbeitet.

 

 

 

 

Meditations... Zentrum 

 

 

Der rund konzipierte Meditations-Raum, also der Tempel der Neuen Schule, ist als ihr Mittelpunkt so zentral wie möglich gelegen und steht gleichzeitig an einem stillen, also vor Lärm geschützten Platz.

 

Allein das Betreten...

lädt unmittelbar in die Stille ein.

 

Sind seine Räume und Gebäude auf einer Ebene angeordnet, bildet er das stille Zentrum. In einem, dem Kegel ähnlichen Gebäude mit mehreren Stockwerken, wird es das oberste sein.

 

Die Wände bestehen aus so viel Glas wie möglich. Nur die notwendige statische Struktur sollte aus Stahl, besser noch aus Holz, in Bogen-Bewegungen geformt sein, um die Glasflächen und das Dach zu halten. Der Raum wird leicht und lichtdurchflutet wirken.

 

Automatisch und wahlweise halbautomatisch arbeitende Lamellen-Blenden und sonnen-gelbe oder regenbogen-bunte Vorhänge vor den Scheibenflächen schützen vor der direkten Sonnen-einstrahlung, indem sie in ihrer Funktion dem Sonnenlauf folgen.

 

Sitzmöglichkeiten bieten vorwiegend Kissen, Decken und Meditations-Sitze; am Rand stehen zudem passende Stühle bereit.

 

Der Raum ist leer.

 

Durch mindestens acht große, automatisch und leise funktionierende Schiebetüren, kann der Raum spontan zur ihn umgebenden Terrasse hin erweitert werden.

Ein japanischer Garten mit Wasserspiel und ein Zen-Garten bilden je einen Teil dieser Terrassenanlage um den Meditations-Tempel herum.

 

Sollte das Bedürfnis nach religiösen Insignien aufkommen, wird die Möglichkeit eröffnet, daß sich Interessenten der verschiedenen Religionen mittels einiger ihrer Zeichen, wie Bilder und kleine Statuen, außerhalb dieses Raumes in kleinen Nischen gestalten können.

 

Die Betreuung sowohl des Meditationsraumes, als auch der Terrassen-Anlage übernehmen alternierend die Studierenden selbst – unter unterstützender Anleitung ihrer Mentoren.

 

 

Mentorenschaft