Einheit Mensch

 

  

Das ist der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten: Daß es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt - wo beides doch nicht getrennt werden kann!

...beklagte bereits  Platon

 

In einem intelligenter geführten medizinischen System wird der Mensch wieder als ein Ganzes gesehen werden.

 

Es wird nicht mehr nur das eng begrenzte Symptom gesehen und behandelt werden, sondern das Symptom wird als erster Hinweis verstanden und behandelt und es wird natürlich auch die Zeit aufgewendet werden, die dafür erforderlich ist.

 

Die Allopathie wird dann zwar auch ein wichtiger, aber nur ein Teil des gesamten Gesundheitssystems sein.

 

 



Götter in weiß

 

 

Vielleicht gibt es ja „Götter in weiß“. Die Ärzte sind es jedenfalls nicht. Sie stolpern – wie wir alle – mit Halbwissen durch die Welt.

 

Die Allopathie ist vorwiegend symptomgesteuert.

Sie hat nichtmal den Anspruch, Zusammenhänge zu verstehen.

 

Beispiel: Es gab eine Zeit (kurz bevor Kohl von Schmidt die Kanzlerschaft übernahm), in der hatte ich ständig Mandel-Entzündung. Mal mehr, mal weniger. Einmal waren sie so heftig, daß ich in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der Mund ging keine 10 mm auf. Dort schnitt man mir gleich (ohne jede Betäubung) die Mandel auf. (War heftig :-)

Man drängte mich - es sei gaaanz wichtig! - in 3 Wochen wieder zu erscheinen, um mir die Rachen-Mandeln komplett entfernen zu lassen.

Da ich aber mal davon gehört hatte, daß Mandeln auch Indikatoren seien, konnte ich nicht sehen, daß es sinnvoll sein sollte, den freundlichen Hinweiser zu eliminieren. 

Deshalb ging ich meinem Verdacht nach und fragte den Arzt, ob zwischen Mandel und Zahn ein Zusammenhang bestehen könnte. Er gab mir nur eine arrogante Antwort und zeigte mir mit einer schnodderigen Art sein Desinteresse an mir und meiner Frage.

Ein paar Tage später, nach meiner Entlassung (Kohl war inzwischen Kanzler), ging ich zum Zahnarzt. Dort stellte ich die selbe Frage: Diesmal keine Arroganz, bloß ein kurzes Achselzucken. Das war´s, die Tür ging zu.

Beim nächsten Besuch bat ich darum, mir einen bestimmten Zahn zu ziehen. Das tat man dann auch gleich und seit dem hatte ich keine Mandel-Entzündung mehr. 

 

Manchmal müssen und dürfen wir den Ärzten vertrauen, manchmal müssen wir selbst entscheiden und verantworten, was diese zu tun haben und oft ist es eine Mischung aus beidem.

 

Aber - so lange dies möglich ist - sollten wir unsere Verantwortung für unseren Körper behalten, fürsorglich mit ihm sein und ihn deshalb nicht blind an die „selbsternannten Experten“ ausliefern.

 

Das viel strapazierte Wort „ganzheitlich“..., hier wäre es mal am richtigen Platz !

 

Die Schulmedizin hängt noch dem mechanistischen Weltbild an. So, als wäre der Mensch eine Art Dampfmaschine und er, der Arzt, der Mechaniker.

 

Aber dem ist nicht so. 

 

Medicus curat,

Natura sanat.

 

Der Arzt pflegt,

die Natur heilt.

 

 

Die Erfolge der Ärzte sind nicht ihre Erfolge.

Auch dann nicht, wenn es manchmal so aussieht und sie es gerne so interpretieren möchten.

 

Bisher hat kein einziger Arzt heilen können. So wenig, wie es noch keinem Landwirt gelungen ist, auch nur eine einzige Möhre zu "er-zeugen".

 

Die

Gesetzmäßigkeiten

der Natur liegen nicht in unserer Hand.

 

Wir können lediglich ihre Auswirkungen beobachten, nachdem wir - allenfalls - die Umstände ein wenig günstiger gestaltet haben. 

 

Beispiel: 

Es ist praktisch, zu wissen, wie man die gebrochenen Teile eines Beines optimal zusammenfügt, damit Heilung geschehen kann. Lie-gen seine Stücke zu weit auseinander, geschieht sie halt nicht. 

 

 

Wir sind Geistwesen... mit auch (!) einem Körper. Es ist der Geist, durch den die Heilung geschieht. Seine Arbeitsweise bleibt uns ver-borgen.

 

Andere medizinische Schulen haben einen anderen, umfassenderen Ansatz und sehen den Menschen eher als ein Ganzes.

 

 

Hygiene

 

 

 

  

Die Wurzeln unseres Körpers

 


Der Same eines Baumes scheint noch frei in der „Wahl“ seines Stand- und Lebensortes. Aber sobald er aufbricht... ist die Reise zu Ende. Auf Gedeih und Verderb wird er, bis zum Umfallen, diesen Fleck bewohnen.


Der Körper des Menschen ist zwar nicht an einen bestimmten Platz gebunden, dennoch gibt es Ähnlichkeiten.


So wie der Baum mit seiner Krone den Kontakt mit der Luft aufnimmt, so tun wir dies über unsere Lungen. Sie weisen sogar ähnliche Verzweigungen und Verästelungen auf – wie die Krone eines Laubbaumes im Winter.


Obwohl unsere Körper zwar ortsunabhängig, also beweglich sind, brauchen dennoch auch wir den Kontakt zur Erde und zum Wasser. Der Baum nimmt seine Nahrung und das nötige Wasser über das verschlungene Wurzelwerk auf. Wiederum diesem sehr ähnlich, ist unsere zweite Außenseite gebildet, das Verdauungsorgan. Dieses Organ, beginnend am Mund und am Anus endend, ist unser Wurzelwerk, ist unser Link zur Erde.


Bei aller Hektik, Streß und den Wichtigkeiten des Lebens: Es gibt Pausen, ob wir wollen oder nicht, zur Nahrungsaufnahme, zur Wasseraufnahme und zum Ausscheiden. Dann ist es egal, ob eine Toilette in der Nähe ist, oder wir uns in eine Furche hocken: Die paar Minuten nehmen wir uns; andernfalls... ist die Kacke am dampfen! :-)



Hier eine kleine Hommage

an einen Teil unserer Wurzeln: