Wesen Tier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

...ohne zusätzliche Worte.

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Daß das Wort „Tierschutz“ einmal erfunden werden mußte, ist wohl eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Gesellschaft.  

 

...beklagt  Theodor Heuss

 

Tierheime gehören (in der derzeit bestehenden Form) aufgelöst. Es sollten Regelungen geschaffen werden, nach denen die Aufnahme eines Haustieres aus einem Heim, Vorrang vor Ankauf hat.  

 

 

 

 

Überraschung

 

 

Mit zunehmender Beobachtung ändert sich allmählich unsere Sichtweise den Tieren gegenüber. Je genauer wir hinschauen, desto differenzierter werden unsere Schlüsse und nicht wenige alte Etikettierungen verschwinden ganz.

 

Entsprechende das Verhalten der Tiere erforschende Wissenschaftszweige haben Kriterien aufgestellt, nach denen sie „menschliches Verhalten“ definieren. Nun beobachten sie mit Begeisterung einige Tiere u.a. anhand dieser Kriterien.

 

Die Überraschungen sind nicht gering! Denn inzwischen hat man einige Tiergattungen gefunden, innerhalb derer zumindest Einzelwesen erstaunlich viele Kriterien für vermeintlich „menschliche Eigenschaften“ erfüllen.

 

(In Umkehrbeobachtung könnten man wahrscheinlich anhand des gleichen Kataloges einigen Vertretern unserer Spezies das „Mensch“-sein absprechen ;-) 



 

 

Weisheit ...ist keine Frage des Alters

 

Dieser dreijährige Junge erklärt seiner Mutter, warum er seinen Teller nicht leer essen will...                                        2,5 Minuten lang:

 

Die Statistik sagt: "Der durchschnittliche Deutsche ißt 60 kg Fleisch pro Jahr."  Also muß jemand anderes meinen kompletten Anteil zusätzlich verspeisen – darauf besteht die Statistik! 

 

Würden die vermeintlich „höheren Wesen“ sich in der Beziehung zu uns so ähnlich benehmen, wie wir das gegenüber den vermeintlich „niederen Wesen“ tun, sähen wir wohl ziemlich alt aus! 

 

 

  

 

Intelligentes Leben

  

 

Im Zusammenhang mit den Arbeiten der Astronomen taucht oft die Frage nach „intelligentem Leben im Raum“ auf.

 

Warum stellen wir die Frage nach intelligentem Leben nicht mal hier "unten"... auf dem Planeten Erde?

 

So beten z.B. viele Menschen einerseits zu „höheren Wesen“, erflehen von ihnen Schutz und Hilfe, um andererseits und zur gleichen Zeit die für sie vermeintlich „niederen Wesen“ umzubringen, auszuschlachten, aufzuessen oder zu anderweitigen Artikeln zu verarbeiten.

 

Solange lebendige Wesen für uns nicht viel mehr sind als Gebrauchs- und Handelsware, allenfalls noch Objekte zur Kanalisierung von Sentimentalität, brauchen wir nicht nach Intelligenz in der Ferne suchen. Wir können sie hier & jetzt zur Entfaltung bringen. Dafür gibt es mehr als genug... „Raum“. 

 

Wie kommen wir eigentlich auf die abstruse Idee, daß die für uns „höheren Wesen“ mit uns wohlwollender verfahren sollten, als wir dies mit den in unserer Verfügungsgewalt befindlichen „niederen Wesen“, den Tieren tun ! ?  


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Miteinander

 

 

Die Bürger einer Stadt in Afrika hatten irgendwann beschlossen, mit den Tieren der Umgebung, insbesondere mit den Hyänen, gut zusammen zu leben. Sie brachten deshalb Öffnungen in die Stadt-Mauer, damit die Hyänen, die nachts aktiv werden, in ihre Stadt kommen und die Fleischreste aufsammeln können.

Bildquelle: http://little-zensations.tumblr.com

 

Zum Teil kommt es zu persönlichen nächtlichen Fütterungen durch einige Stadtbewohner, wie man hier sehen kann.

 

Das Tier auf dem Bild hier zieht seine Krallen ein, um den Mann, der es füttert, nicht zu verletzen.

 

 

 

 

Geht doch !

 

 

Die Regierung von Neuseeland hat per Gesetz festgeschrieben, daß alle Tiere empfindungsfähig seien und die gleichen Gefühle hätten, wie wir Menschen.

 

Das Gesetz (Animal Welfare Bill) wurde im Februar 2016 rechtskräftig. 

 

 

 

 

 

Die Weltanschauung der Ehrfurcht vor dem Leben hat

religiösen Charakter. Der Mensch, der sich zu ihr be-

kennt und sie betätigt, ist in elementarer Weise fromm.

 

     – Albert Schweitzer         

 

 

 

 

 

 

Fürsorge-Instinkt

 

 

Wie wir sehen, ist für ein paar Momente der stärkste Instinkt, der Selbsterhaltungstrieb – vermutlich wegen des Gesättigtseins der Löwin – ausgeschaltet, bzw. durch einen anderen überlagert.

 

Der drittstärkste Instinkt, den wir auch kennen, hat übernommen: Der Instinkt der Fürsorge, der Reaktion auf das Kindchenschema. Oxytocin (auch Kuschel-Hormon genannt) wird ausgeschüttet und macht schöne Gefühle. (auch beim Betrachter :-)

 

 

Jedenfalls zeigt diese kurze Sequenz wieder mal, daß wir Menschen uns von den Tieren gar nicht so weit abheben, wie wir so gerne glauben würden und über lange Zeit geglaubt haben. Viel mehr Eigenschaften als gedacht, haben Tier und Mensch gemeinsam.

 

Außer, daß wir Religions- und andere Kriege führen können. Dafür sind die Tiere dann doch zu dumm. Und effiziente Waffen bauen, das können sie wohl auch nicht – obwohl sie Werkzeuge basteln. Aber das sind meist Küchen-Utensilien.

 

Krone der Schöpfung? Wir sollten noch ein bißchen warten und beobachten und forschen..., bevor wir uns das Ding aufsetzen.