Der Andere

 

 

Siehst du an jemanden auf,

setzt du dich selbst... herab.

 

Siehst du auf jemand anderen herab, verachtest du ihn und

unternimmst damit den Versuch, dich selbst zu überhöhen.

 

Menschenwürde ist immer

und nur... auf Augenhöhe !

 

Menschenwürde

ist noch nicht sehr weit verbreitet.

Wir sind erst auf dem Weg zur Menschwerdung.

 

Ein wirklicher Mensch bringt eine tiefe Achtung

sowohl dem "Anderen" als auch sich selbst entgegen.

 

Der Andere ist

JEDER andere.

 

Ein wirklicher Mensch verkauft 

nur Waren, die Anderen gut tun.

 

 

 

 

Entwürdigung

 

 

Die Menschenwürde ist ein zarter Sproß – auch hier in Deutsch-land. Sie ist noch nicht sehr weit verbreitet.

 

Wir sind Deutschland.

 

Also machen wir den 3. Platz im Verkauf von Waffen, mit denen Menschen so verletzt werden sollen, daß sie möglichst sofort sterben.

 

Eine Tötungswaffe zusammensetzen oder einsetzen ist nur möglich, wenn wir vorab selektieren, wenn wir einen Menschen, den wir für sterbenswert halten, die Würde aberkennen, ihn zu unwertem Leben erklären, diesem Menschen die Lebensrechte aberkennen, ihn zu einem Objekt, zu einer störenden Sache machen.

 

Das Unwort - auch in dieser Angelegenheit - lautet „alternativlos“.

 

Mit diesem Wort, das vor Dummheit nur so strotzt, stellen wir uns eine Rechtfertigung aus, wollen wir unsere Verantwortung abschie-ben und unsere zarten Hände in Unschuld waschen.

 

Damit verabschieden wir uns von der Intelligenz, von der Weisheit, von Sensibilität und Mitgefühl, also... vom Menschlichen in uns.

 

Damit gehen wir zu allem Höheren in uns... auf Distanz. 

 

 

 

 

Kain & Abel

 

 

Si vis pacem para bellum.

Wer Frieden will, bereitet den Krieg vor.

Marcus Tullius Cicero

 

Das geht folgendermaßen...

  1. wird der Frieden gepriesen
  2. wird erklärt, warum kriegerische Zurückhaltung unmenschlich sei
  3. wird begründet, warum "der Feind" gefährlich sei
  4. wird die Gefährdung der eigenen Existenz heraufbeschworen

 

Interessant ist, daß die Argumente für intelligente Lösungen immer dünner werden und die Argumente für unintelligente und letztlich unmenschliche Handlungsweisen immer dichter und „schlagender“ werden.

 

Werte, Phantasie, Erfindungsreichtum... Alles, worauf wir sonst so stolz sind, geht den Bach runter; die Totschlag-Argumente nehmen zu. Das ist nur deshalb möglich, weil wir uns den Strömungen des Unbewußten überlassen. 

 

Im Unterbewußten ist die Masse – nach wie vor – eng verbun-den. Die Ratio nimmt ab, das Mitgefühl wird dünner..., wir werden hart.

 

Nur so kann auf die harmlose Frage: „Wollt ihr den totalen Krieg?“ ein lautes und deutliches „Ja!“ folgen: Unser Handeln ist weit mehr durch das Unbewußte beeinflußt, denn durch das Bewußte.

 

 

Wir müssen schon sehr bewußt sein, wollen wir 

nicht auf die dunklen Strömungen hereinfallen.

 

 

Krieg & Frieden

 

Friedensbereitschaft